Motorradtouren


Motorradtour 2010 Dolomiten und Gardasee.

Vier von  sechs RAIN DRIVER trafen sich am 1. Sept. 2010 zu einem gemeinsamen Urlaub. Der Schreiberling wird auch nicht mehr jeden Tag beschreiben, da nicht jeden Tag gefahren wurde. Sondern er wird nur von den schönen Touren berichten.  

 

Der 3. RAIN DRIVER

Es ging mit dem ARZ (Autoreisezug) von Düsseldorf nach München. Angekommen in Düsseldorf um 20.09 Uhr. Wir kamen aus dem Staunen nicht raus, es war voller als voll. Bei der Masse an Verladungen hatte der Zug schon mal eine Stunde Verspätung.  Naja uns egal wir hatten URLAUB. Seltsam ist nur das er pünktlich in München ankam. Bei leckeren Wein und leckeren Naschereien wurde der Abend nicht langweilig.

Bei der Ankunft in München wurden wir von Monikas Kusine empfangen und zum Kaffee eingeladen. Die Temperaturen waren auch nicht gerade ideal (8°). Gegen 10.00 Uhr ging es dann los in Richtung Bozen nach Steinegg zum Steineggerhof. http://www.steineggerhof.com/de/hotel/willkommen.html 

Hier waren wir schon einmal 2006. Ist aber immer wieder eine Reise wert. Einfach nur „schön“ ist es hier. Wir wollten über das Eggental nach Steinegg, ging nicht da die Strasse neu gemacht wird. Hm, also doch die 15 Kehren hoch. Aber siehe da auch hier hat jemand dran gearbeitet seit unserem letzten Besuch. Die Kehren sind etwas mehr ausgebaut worden, ansonsten sind sie geblieben.

Zumo brachte uns über kleine und feine Strässchen am Achensee vorbei (hier war es Saukalt) über die alte Brennerstrasse ins Eissacktal hoch nach Steinegg.  

Was für ein Glück wir doch hatten, heute ist Grillen angesagt. Bei vielen leckeren Sachen  und Wein liessen wir den Tag ausklingen. Es wurde nicht spät, nach nur 4,5 Stunden Schlaf im Zug und 299,9 km Anfahrt fielen wir in die Betten.

Am nächsten Tag hat auch keiner grosse Lust viel zu fahren. Also fahren Günter & Monika nach Meran und Eddy & Marie Sofie nach Bozen zum bummeln.  

Bozen von oben

Wir sind aber nicht nur zum bummeln hier, einiges haben wir an Touren doch gemacht.

Tour 1.

Für die die kein MapSource haben hier die Tour für den Finger und die Landkarte. 

Steinegg > Welschnofen > Karerpass > Canazei > Penia > Passo Fedaia 2057m > Rocca Pietore > Caprile > Selva > Zaldo Alto > Villa > Passo Duran > Àgordo > Cencenighe > Falcade > Moena > Karerpass > Steinegg.

Kleine Anmerkung von mir; der Passo Duran ist bitte nichts für Anfänger.

Tour 2.

Steinegg > Bozen > Lana > Gampen Joch > Fondo > Cles > Sanzeno > Mendelpass > Kalterer See > Ora > Aldino > Deutschnofen > Eggen Tal > Blumau > Steinegg.

Tour 3.

Steinegg > Bozen  > S. Genèsio > Mölten > Hafling > Meran > St. Martin > Jaufenpass > Sterzing > Egg > Penserjoch  > Sarntheim > Bozen > Steinegg.

Feine kleine Strässchen führten uns durchs Land. Das Sarntal ist eine Reise wert.  

             

Tour 4.

Steinegg > Welschnofen > Eggen > Lavazè Joch > Passo Pramadiccio > Abstecher zum Reiterjoch  und Passo Rolle >  Passo di Valles  > Falcade > Passo di San Pellegrino > Moena > Karerpass >  Vallonga > Karerpass > Nigerpass > Steinegg. Auf dieser Pässe Tour vom Regen, 6° bis 25° alles gehabt. 

Krankheitsbedingt (Bronchitis und Mittelohrentzündung) wurden für uns zwei Tage Zwangspause eingelegt. Günter & Monika machten ihre Touren.

Da nicht nur das Mopferdtreiben angesagt ist ging es mit dem Bus nach Bozen zur http://www.weinstrasse.com/de/stadt-bozen/seilbahnen/seilbahn-auf-den-ritten.html dann umsteigen in die http://www.ritten.com/100jahrerittnerbahn Mit der Rittnerbahn  ist es fast wie Strassenbahn fahren zuhause, aber muss man(n) dafür nach Bozen? Hätten wir uns sparen können.

 

11.9.2010 Abreise zum Gardasee.

Steinegg > Cavalese > Lago di Stramentizzo > Brusago > Baselga di Pinè > Madrano > an Trento vorbei > Baselga > Pietramurata > Lago di Cavèdine > Arco > Mori > Ala > Dolcè > Affi > San Zeno di Montagna zum Hotel  Laguna. http://www.gardasee.de/unterkuenfte/hotellagunasanzeno.html?region=hotel_alle  

In luftiger Höhe von 650 m über dem Gardasee gelegenes schönes ruhiges Hotel. Wunderbarer Blick auf den Gardasee. Nur mit dem warmen Wasser zum Duschen waren wir nicht zufrieden. Mal gab es welches, mal nicht. So vor dem Frühstück kalt duschen ist nicht jedermanns Sache. Ansonsten klasse Hotel, gute Lage um Touren zu machen. Ob an den Gardasee oder ins Monti Lessini.  

Zwei Geburtstage müssen in dieser Woche gefeiert werden. Als erste ist Heute Monika dran. Sie beschloss mit uns nach Verona zu fahren. Da es regnen soll versuchen wir mit dem Bus nach Verona zu kommen. Hm, irgendwie stimmen die Fahrpläne nicht. Also zurück und mit den Motorrädern nach Verona. Schöne Stadt mit viel Kultur. http://www.verona-gardasee.de/

Am Nachmittag holt uns dann doch der Regen ein und wir warten das die Schauer vorbei geht. Halbwegs trocken schaffen wir den Heimweg.

Gardasee Tour 1.

Ich hatte vor runter an den See zu fahren und mit der Fähre von Torri rüber nach Gargnano zu kommen. Leider hatte der See zu hohe Wellen und deshalb durften Motorräder nicht an Bord. Also geplante Route kapott. Nach guter alter Sitte wurde nach Karte gefahren. Doch am späten Nachmittag war der See glatt und wir konnten die Fähre nach Torri nehmen und den Weg etwas abkürzen.

San Zeno > Torri > Malcesine > Riva del Garda > Lago di Ledro > Storo > Lago di Idro > Anfo > Passo d. Spina > Goletto d. Crocette > Passo di Croce Domini > Bienno > Pisogne > Marone, am Lago D’Isero vorbei > Sale > Gussago > an Brèscia vorbei > Mazzano > Salò zur Fähre > Torri > Garda > San Zeno.

Gefühlte 499,9 km aber nur 320 km gefahren. Der Passo di Croce Domini ist auch nichts für Anfänger. Zwei Motorräder neben einander und die Strasse ist voll. Keine Randbefestigung und keine Planken. Wer vom Weg abkommt bleibt verschwunden!  

 

              

Tour 2.

San Zeno > Castelletto di Brenzone > Nago Tòrbele > Mori > Brentònico > Tratto Spin > Monte Baldo > Caval di Novezza > Spiazzi > Caprino > San Zeno di Montagna.

So sollte die Tour gefahren werden aber irgendwie wollte der Zumo oben beim Monte Baldo nicht mehr. Erst jagt er uns eine Schotterpiste runter wo die Frauen vorsichtshalber abgestiegen sind und dann fand Steffi den Weg nicht mehr. So sind wir dann wieder Querbeet gefahren.

Die Damen wollten mit der Seilbahn zum Monte Baldo hoch, nach dem sie aber die Schlange (ca. 50m) vor den Kassen gesehen haben wollten sie auf einmal nicht mehr. Warum???

 Tour 3.

Kreuz und Quer ohne Zumo und TT durchs Monti Lessini. Weinanbau so weit das Auge reicht, nur unterbrochen von ein wenig Olivenanbau.  

Bei einem Ausflug nach Malcèsine wo wir Bekannte von Monika & Günter aus Holzheim trafen. Volker & Petra waren leider mit dem falschen Fahrzeug da, mit der Dose und nicht mit der K. Von Malcèsine ging es nach Garda zum schrutzen.

Auf dem Rückweg leitet mich Steffi richtig, aber ich biege ab. Sie leitet uns ein kleines steiles Strässchen  hoch das endet in „Privato“. Also wenden, was passiert beim Wenden mein Fuss tritt ins leere und die Dicke kippt auf die linke Seite. Wie immer ein paar Kratzer am Spiegel und Koffer. Aber kein leichtes hochheben gegen den Berg.  

              

Hier endet nun der Urlaubsbericht.

Trotz Regentage und Krankheit sind doch ca. 2333 km gefahren worden.

Mein Dank geht an die Mitfahrer Monika & Günter und die Weltbestesozia Marie Sofie.

Sollte jemand die Touren gebrauchen können bitte eine Mail an info@doerpeljonges.de
Werde dann die Touren zusenden.

Mad et joht, Goodbye und auf Wiedersehen.


Motorradtour 2009 Pfalz, Odenwald & Spessart

Am 3.9.09 treffen sich 4 von 6 Rain Drivern, die da sind Monika & Günter und Marie- Sofie & Eddy. Wir hatten beschlossen in Deutschland schöne Touren, verbunden mit ein wenig erleben der heimischen Kultur, zu fahren. Die Tour soll um 9.00 Uhr  losgehen wird aber um eine ½ Stunde verschoben, da wir unserem Namen alle Ehre machen, es regnet. Um 9.30 Uhr geht es dann endlich los mit dunklen Wolken und heftigen Windböen. Bis Bonn fahren wir Autobahn, danach geht es auf die B 9 immer am Rhein entlang. Kurz hinter St. Goar endlich Mittagstisch. Alle bestellen sich etwas um satt zu werden, nur M. S. bestellt sich einen Seniorenteller, hat das was zu bedeuten, muss ich mir Gedanken machen??? Weiter geht es auf der B 9 bis Speyer, von dort führt uns dann Steffi auf kleinen Strassen nach Annweiler am Trifels zur Pension http://www.pension-bergterrasse.de/ Ankunft um 16.30 Uhr bei Sonne und einem leckeren Willkommenstrunk auf der Terrasse. Gegen Abend dann runter in den Ort zum Essen im http://www.pfalz-info.com/restaurants/reiwerle.htm,  wo es keine Seniorenteller gibt!!! Es wird versucht mit der Geldbörse der Kellnerin zu bezahlen, was diese aber nicht zu lässt.

4.9.09

Nach dem Frühstück Fahrt nach Edenkoben zum Sessellift der uns zur Rietburg hoch bringt. Leider keine gute Sicht da es sich immer mehr bewölkt. Danach Fahrt nach St. Martin, wo wir in einer Strausswirtschaft auf das Ende des Regens warten. Leider hört der Regen nicht auf und wir fliehen in unsere Unterkunft. Was für ein Glück, denn jetzt geht der Regen erst richtig los. Bei Regen und ohne Regenschirm, ab in den Ort zum Essen. Diesmal in die http://www.gerberei.de/

5.9.09

Abfahrt ohne Regen nach Wissembourg in Frankreich. Stadtrundgang mit Besichtigung der Kirche und wunderschönen alten Häusern. Auf der Rückfahrt besuchen wir in Kirrweiler ein Ritterfest, wo wir uns bei mittelalterlicher Musik vergnügen und den Bauch voll schlagen. Abends gibt es dann Wein und Brot mit kleinen Leckereien auf der Terrasse.

      

6.9.09

Es geht hoch zur Trifels Burg. Mit einem Fussweg von ca. 30 Minuten hatt keiner gerechnet, ich am wenigsten. Endlich oben angekommen wird die Anstrengung belohnt. Ein wunderschöner Rundumblick auf den Pfälzer Wald!!! Danach noch Burgbesichtigung mit Betttest von Marie Sofie. Weiter geht es zu einer kleinen Rundfahrt über Pirmasens – Frankreich – St Martin. Diesmal St. Martin ohne Regen mit Städtchenbesichtigung, Zwiebelkuchen, Federweißem und Wasser für die Q-Treiber.

      

7.9.09

Heute geht es nach Strassburg. Besichtigung des Strassburger Münsters. Direkt neben dem Dom befindet sich das Maison Kammerzell, eines der bekanntesten Fachwerkgebäude in Straßburg. Ein besonders sehenswerter Stadtteil von Strassburg ist „La Petite France“. „Das kleine Frankreich“ war einst das Gerber- und Fischerviertel der Stadt. Heute wartet es mit sehr gut erhaltenem und stilvoll renoviertem Fachwerk auf. Nicht ohne Grund wird das Viertel wohl von allen Straßburgbesuchern gerne aufgesucht. An einem Seitenkanal  Mittagessen unter Platanen schön im Schatten. Die Rückfahrt über Baden Baden ist dann ein Chaos mit Stau. Abendessen wieder auf der Terrasse.

      

8.9.09

Abfahrt nach Hauenstein zur Schuhstrasse. Anmerkung des Schreiberlings: „Musste das sein“? Wenigstens bekommt Günter seine Schuhe. Nach diesen Strapazen geht es zur Unterkunft wo die Damen sich sonnen wollen. 

Wir machen dann eine kleine Rundfahrt ohne Sozia, könnt euch ja vorstellen wie uns zu mute war.   Als erstes rauf zum Johanniskreuz > Elmstein > Totenkopfstrasse > Edenkoben > Ramberg > Eusserthal > Johanniskreuz (weil es so schön ist) > Heltersberg > Waldfischbach-Burgalben > Leimen > Clausen > Pirmasens > Eppenbrunn > Fischbach bei Dahn > Erlenbach > Silz > Annweiler.

Selbst jetzt noch beim schreiben der Tour bekomme ich das „grosse Grinsen“. Nach dieser Tour steht uns ein Fürstliches Abendessen mit viel Wein und anderen diversen Getränken zu!!!  

     

9.9.09

Abfahrt zum Hambacher Schloss der Wiege der deutschen Demokratie. http://www.demokratiegeschichte.eu/  Nach der Besichtigung weiterfahrt nach Speyer. Stadtrundgang mit Besichtigung des Kaiserdoms zu Speyer. Von Speyer weiter nach Burrweiler zur Annakapelle. Geht einfach mal googeln. Nach dem Essen ist noch packen angesagt, denn es geht weiter in den Odenwald.  

      

10.9.09

Abreise in den Odenwald ist angesagt. Bis Heidelberg fahren wir auf Schnellstrassen dann geht es am Neckar entlang bis (B45) Eberbach > Bad König in Brensbach Rast bei Weisswürsten, Brezeln, Bier, Schnäpschen (nur die Frauen) und Wasser. Dann auf kleinen Sträßchen nach Annelsbach bei Höchst i. Odenwald zum http://www.dornroeschen-annelsbach.de/ueberuns.php?dst=ueberuns%2Ephp 

Hier wurden wir mit einem Halli Hallo begrüsst! Das Hotel liegt am Ende des Dorfes in einer sehr ruhigen Sackgasse inmitten wunderschöner Natur. Nach einem Rundgang durch das kleine Dorf, ca. 20 Min., Abendessen. 

Zum Essen gab es ein Geripptes und ein Gedopptes zum Trinken. Für uns etwas vollkommen Unbekanntes, nach Frage was denn da drin ist wird uns gesagt, da ist Apfelwein drin. Das Gerippte ist ein kleines Glas und das Gedoppte ist ein großes Glas mit Äppelwoi drin. Ne, nöh, sonne Äpelwoi iss nix für uns, sind dann doch lieber auf Wein und Bier umgestiegen!

Die Navigeräte, TT & Zumo, führen uns bisher sehr gut. Bei nicht finden eines Ortes springt dann das andere Navi ein.

11.9.09

Nach einem sehr gutem Frühstück Abfahrt zur ältesten Stadt an der Bergstrasse nach Zwingenberg > Brensbach > Biberau > Brandau > Hirschberg > Auerbach > Annelsbach. Besuch der Zwingenburg und Auerbacher Schloss. Nach dem Abendessen kleiner Spaziergang zum Waldrand mit Wein und Laterne. Jäger sind heute angekommen  üben auf ihren Jagdhörner und so sitzen wir im dunkeln am Waldesrand und hören zu. Ne wat schön!!!  

12.9.09

Da die Packtaschen 3 Stück und der vorgeschickte Koffer anscheinend nicht reichen, muss auch noch ein Outletcenter in Hoechst besucht werden. Meine Damen muss das sein??? 

Von Hoechst geht es weiter nach Michelstadt das Herz des Odenwaldes. Ein kleines altes Städtchen mit einem sehr schönen alten Rathaus, wo dann die Mittagspause verdient ist. In der Kreisstadt Erbach dann die nächste Pause mit Stadtbesichtigung. 

Wieder in Annelsbach angekommen fertig machen zum Abendessen mit anschliessendem Romèè- Spiel. Um 24.00 Uhr Gratulation zum Geburtstag von Monika. Fam. Merkel bringt mit Schifferklavier ein Geburtstagsständchen.

13.9.09

Auf Wunsch des Geburtstagskindes Monika heute kein Mopferd. Heute geht es mit Taxi und Eisenbahn nach Heidelberg! Vom Bahnhof geht es zum Schloss, dort mit der Heidelberger Bergbahn hoch zum Schloss zur Besichtigung. 

Das dortige Weinfass imponiert mich dann doch sehr. „Eine Besonderheit des Schlosses ist die von Johann Casimir, Administrator der Kurpfalz (1583 bis 1592), entworfene und gebaute "Kasimirtonne" mit einem Volumen von 125.000 Litern. 

Doch dem späteren Kurfürsten reichte das nicht aus.
Das zweite Fass Karl Ludwigs konnte bereits eine Menge von 195.000 Litern fassen. 

Der später regierende Karl Theodor (1751) baute ein noch größeres Fass. Dieses kann bis zu 221.726 Liter Wein fassen und weiterhin besichtigt werden. Es ist das größte Fass der Welt, wurde aber leider noch nie mit Wein gefüllt.

Mir würde die Kasimirtonne vollkommen ausreichen. *grins*

Das Geburtstagskind führt uns in einen Biergarten, wo die Damen eine Weinschorle trinken, die das Ausmaß eines Goldfischglases hat. Zum Glück ist Sonntag und die Geschäfte zu! Also wird die schöne Innenstadt und die alte Brücke besichtigt.  Mit platten und qualmenden Füssen den Rückweg angetreten.

      

14.9.09

Nach dem Blick aus dem Fenster erstmal ein ausgiebiges Frühstück, es regnet. Da der Himmel sich aber doch noch etwas aufklärt fahrt nach Michelstadt zu einem Motorradhändler der 20 W 50 Öl für unsere Qühe hat. Nach auffüllen der Ölbehälter geht es nach Miltenberg am Main. 

Miltenberg ist ein Besuch wert, da ein kleines aber feines Fachwerkstädtchen. Bei Kaffee mit Baileys die nächste Regenschauer abwarten, wie schon mal gesagt:“ Nur die Damen“. Mittagspause im ältesten Gasthaus von Deutschland.  http://www.riesen-miltenberg.de/inhaltsseiten/home.html  Leider müssen wir die Rückfahrt im Regen machen. 

Ganz vorsichtig, denn die Strässchen sind doch arg mit Bitumen geflickt.

      

                                           

15.9.09

Heute geht es bei Nebel und Kälte in den Spessart. Annelsbach > Breuberg > Wörth a. Main > Eschau > Hassloch > Hafenlohr, ins Hafenlohrtal >Lichtenau > Weibersbrunn > Mespelbrunn, Besichtigung von Schloss Mespelbrunn, > Hausen > Obernburg a. Main > Annelsbach. 

Nach Nebel und Kälte erfolgt dann doch noch Sonne und Wärme. Schöne Tour die aber nur in der Woche so gemacht werden kann da das Hafenlohrtal am Wochenende für Motorräder gesperrt ist. Warum wohl???  

      

Tour am 16.9.09

Die Frauen sind mit dem Zug in Darmstadt und laufen sich die Füsse platt. Somit haben wir die Qühe und den Odenwald ganz für uns alleine.

Start 9.45 Uhr in Annelsbach > Kirchbrombach > Mossau > Hüttenthal > Hetzberg > Beerfelden > Affolterbach > Kreidach > Zotzenbach (gesperrt am WE) > Mörlenbach > Kreidach > Ober Absteinbach > Heiligenkreuz > Schönau > Neckar Steinbach > Hirschhorn > Rothenberg = Hirschhorner Höhe (gesperrt am WE) > Beerfelden > Hetzbach > Kailbach > Kirchzell > Amorbach (gesperrt am WE) > Weilbach > Vielbrunn > Bad König > Nieder Kinzig > Annelsbach.

Da wir noch nicht genug haben, fahren wir noch mal zum Marbach Stausee wo ein Motorradtreff sein soll. Der Treff entpuppt sich als Parkplatz kurz vor der Staumauer. Da wir nicht wissen, das dass wirklich der Treff ist, fahren wir auf Umwegen nach Annelsbach zurück, insgesamt ca. 294 km. Leider haben wir keine Zeit um Bilder zu machen, aber ich kann sagen es war einfach GENIAL.

Nach der Tour war nix mit früh ins Bett gehen, es wird durchgemacht bis 24.00 Uhr. Es steht der nächste Geburtstag an, von meiner Frau Marie Sofie. Neee, so viele Jungfrauen!!!

      

17.9.09

Auf Wunsch des Geburtstagskindes geht die Fahrt nach Rothenburg o. d. Tauber.  Stadtbesichtigung und Besichtigung eines ganz bestimmten Geschäftes (Weihnachtsgeschäft), wir haben wieder Glück, denn wir sind ja mit den Mopferden da, und so kann nichts gekauft werden!!!  Beim Mittagstisch treffen wir noch eine Cousine von Monika aus München. Ich glaub ja nicht an Zufälle!!! 

Rückfahrt über die Romantische Strasse (naja, was ist da Romantisch dran)??? und anderen Wegen nach Annelsbach zurück. Am Abend dann ein Festmenü mit Musik und Blubberwasser (Sekt).

      

18.9.09

Fahrt mit Umwegen zum Felsenmeer bei Lautertal-Reichenbach. TT tut sich schwer, Zumo findet es dann. http://www.touristikzentrum-felsenmeer.de/  Dort befindet sich die Nibelungenquelle. 

Von dort nach Heppenheim mit Stadtbesichtigung und Mittagspause. Auch Heppenheim ist einen Besuch wert, ein wunderschöner alter Stadtkern mit vielen Fachwerkhäusern, Kirche. 

 Von Heppenheim > Zotzenbach > Wald-Michelbach > Beerfelden > Hetzbach > Kailbach > Kirchzell > Würzberg > Erbach > Mossau (Mossautal) > Kirchbrombach < Annelsbach. Außerhalb von Beerfelden noch den ältesten Galgen der Bundesrepublik besichtigt.    

Zum Galgen  http://www.beerfelden.de/stadtverwaltung_aktuelles.htm  

Heute ist noch packen angesagt denn Morgen geht es wieder nach Hause.  

      

19.9.09

Auf geht’s in die Heimat. Auf kleinen und grossen Strassen, mit einer Fähre (Rheinfähre Gernsheim), vielen geraden Kurven und Umleitungen. Berg auf und ab, mit grossem Stau und Gedränge in St Goar treffen wir am Nachmittag in der Heimat ein.  

Nach fast 3500 km (3488) Un/Umfaller freier Fahrt geht mein Dank an die Sozias:“ Ihr seit die WBSZ (Weltbestensozias) und meinem Q-treiberfreund Günter.“ 

Ich hoffe ja das du nun dein neue Q richtig kennengelernt hast.

Die Pfalz und der Odenwald sind eine Reise wert. 

Hans Günter schrieb: "Schade das es vorbei ist"!!!.


Motorradtour 2009 Schweiz, Disentis

18.06.09

Heute heisst es den Hänger holen und die Mopferde verladen. Als dann die  1. Maschine verladen ist wollen wir die Maschine verzurren. Hm, mit den Gurten die der Händler uns gegeben hat geht es nicht, sind nur für Superbike-Lenker. Die Gurte gehen nicht an der Verkleidung vorbei, sie scheuern!?  Hans Theo macht sich auf den Weg zum Baumarkt um neue Gurte zu kaufen. Dadurch läuft uns die Zeit davon, es wird immer später.

Neue Gurte passen und jetzt werden die Maschinen verzurrt. Gegen 18.00 Uhr dann endlich die Abfahrt nach Annweiler, Ankunft um 21.30 Uhr,  eine Übernachtung. Mit einem Glas Wein lassen wir den Tag dann ausklingen.  

19.06.09

7.00 Uhr aufstehen, Frühstück und gegen 7.30 Uhr dann Abfahrt zum Endziel Disentis. Wir sind froh dass wir mit dem Hänger fahren, da es sehr viel und heftig regnet.

Ankunft dann gegen 14.30 Uhr im http://www.montana-disentis.ch/ . Abladen, einchecken, duschen und dann geht es runter zum Cucagna http://www.cucagna.ch/  wo die RT-Freunde sind. Es ist ein sehr schöner Abend mit alten und neuen RT-Freunden!!!  

20.06.09

7.30 Uhr aufstehen, frühstücken und dann runterfahren zum Cucagna um 08.30 Uhr Abfahrt zur grossen Tour. Pünktlich geht es mit uns in der 1. Gruppe los.

Disentis > Höllenschlucht > Lukmanier Pass > Biasca > Bellinzano > Locarno > Lago Maggiore > Verbania > Domossola > Brig > Münster > Nuvenpass > Airolo > Andermatt > Oberalppass > Ankunft in Disentis um 19.15 Uhr.  

Eine sehr schöne ca. 350 km  Tour. Von 3,5° bis 30° haben wir alles erlebt!!! Angeführt von Andràs mit Maria als Sozia. Franz machte dem Lumpensammler alle Ehre und führte einige wieder auf den richtigen Weg, DANKE!

Im Cucagna lassen wir dann den Abend ausklingen. Bernd macht noch etwas Musik und Holzmichel jodelt, was das Zeug hält.  Nur ein Umfaller und ein Defekt am Endantrieb. Danke noch mal für diese schöne Tour und die viele Arbeit!!

Ps. Ute und Axel sind heute angekommen, leider haben wir nicht viel Zeit für euch. Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier!!!  

           

21.06.09

Heute nur eine kleine Tour von ca. 180 km, denn wir sind alle noch etwas fertig von der Anreise und der Tour vom Vortag.

Disentis > Breil > Illanz > Uors > Vals zum Zervreila – Stausee. Ein kleines Sacktal, am Valserrhein vorbei,  mit engen Strassen aber einfach schön zu fahren.  Dann noch der Versuch ins Safiental einzufahren, wo wir dann aber abgebrochen haben wegen zu viel Schotter. Am Abend dann gemütliches Beisammensein, mit diversen Getränken!

Es gibt hier einen langen engen Tunnel, beim rauf fahren ging mir immer das Hinterrag weg, beim runterfahren wusste ich warum, es war pures EIS!  

22.06.09

Da es hier kalt und nass ist beschliessen wir in die Wärme zu fahren.

09.30 Uhr Abfahrt vom Hotel Montana > Medelser Schlucht > Lukmanier-Pass (1914m) > Biasca > Bellinzona > Locarno > St. Maria Maggiore > Varzo > Simplon-Pass (2005m) > Münster >  Furkapass (2478m) > Oberalppass (2044m)  > Disentis.

Von 10° in Disentis, 25° am Lago Maggiore und -1° auf dem Furkapass alles gehabt. An der Grenze in die Schweiz wird H. Theo vom Zöllner  angehalten und nach Einkäufen ausgefragt. Ausserdem wird nach mitführenden Schneeketten gefragt. Warum; weil der Sustenpass gesperrt ist wegen Schnee???!!!

In Münster dann Regenhose und Handschuhe anziehen, weil die, die  uns entgegenkommen alle so dick und warm angezogen sind. Es war eine sehr gute Entscheidung. Je höher wir kommen je mehr Regen, der dann in Schnee mit heftigen Windböen übergeht. Zu dem Schnee kommt dann noch Nebel und oder Wolken. Mit viel Angst, mulmigen Gefühlen und im 1. Gang geht es dann weiter. Sobald es aus den Wolken und dem Nebel geht, wird wieder geschaltet!

In Brig ist uns dann Ute und Axel abhanden gekommen, irgendwie haben sich unsere Wege getrennt. Nach nachfragen stellt sich heraus, Ute und Axel sind der falschen Gruppe gefolgt und durch Brig gefahren und wir sind auf der Umgehungsstrasse um Brig gefahren. Wichtig ist aber das wir alle wieder Heile und am Stück im Hotel ankommen. Nass und tiefgefroren zwar, aber ohne Unfall/ Umfaller!!!  

             

23.06.09

Heute fehlt allen so die Lust am fahren, es wird eine Pause eingelegt! Nur Hans Theo macht sich auf den Weg zum Reifenhändler, sein hinterer Reifen gibt so langsam den Geist auf, was hier in den Bergen sehr schnell geht. Leider soll der Reifen hier 250 € kosten, was entschieden zu teuer ist. So bleibt der Reifen drauf, sind ja mit Hänger hier!!!

Axel ist so freundlich mir eine Unterrichtsstunde in Zumo zu geben. Danke Axel, hasst mir viel beigebracht, hoffentlich behalte ich auch alles.

24.06.09

Heute Morgen (6.30Uhr)  meine erste Tour am Laptop geplant, die dann auch abgefahren wird. Bei herrlichstem Wetter geht es um 9.00 Uhr auf die ca. 350 km lange Tour.

Disentis > Ilanz > Reichenau > Thusis > Splügenpass (2113m) > Chiavenna > Malojapass (1815m) Julierpass (2284m) > Tiefencastel > Sils > Bonaduz > Disentis.

Sehenswert ist die Teufelsschlucht  bei Via Mala, da hat sich der Hinterrhein ganz schön tief in den Fels gegraben. Ansonsten sind die Pässe ein Genuss!!!! Unterwegs gibt es dann Eis, Cappu und ein Lunchpaket vom Hotel.

Irgendetwas stört Axel an seiner FJR, zwischen Splügen- und Majolapass wird eine Brotzeit eingelegt und Axel meint seine FJR waschen zu müssen. Was er auch macht, unter der Obhut einer Kapelle. Frage: „Muss das sein.“? *gg*  

 

             

25.06.09

Heute ist Pässe Tour angesagt, sind  ja praktisch vor der Haustür.

Disentis > Oberalppass ( 2044m) > Sustenpass (2224m) > Grimselpass (2165m) > Furkapass (2431m) > Oberalppass > Disentis.

Sehr schöne Tour  und viele Bilder gemacht. (Kein Schneetreiben) Am Abend dann  Abschied von Ute und Axel gefeiert. Die am Freitagmorgen Richtung Heimat  gestartet sind.  

           

26.06.09

Ute und Axel sind wech!!!??? Der Rest von den Cruisern / RT-Freunden packt und schiebt die Mopferde auf den Hänger, denn Samstag geht es für uns auch ab inne Heimat. Fahren wollen wir nicht mehr da es regnet.

27.06.09

6.30 Uhr Abfahrt Richtung Heimat, wo wir dann gegen 18.15 Uhr wohlbehalten und trocken ankommen. Von Disentis bis Karlsruhe REGEN, in der Pfalz 28° und von Koblenz bis zu Hause wieder REGEN. Insgesamt waren es 3433 km!!! 

Kleine Anekdote am Rande; ein RT-Fahrer überholt uns, im dicksten Regen auf der Autobahn, sieht die RT's auf dem Hänger und reckt seinen linken Daumen nach oben!!!

Fazit: 

HansTheo: Wenn man in der Schweiz mit dem Mopferd unterwegs ist, kann es nur schön sein, wenn die richtigen Freunde dabei sind sowieso.

Eddy: Es war einfach schön alte Bekannte zu treffen und neue Menschen kennen zulernen. Danke an Ute die es mit drei Männern aufnehmen musste, hast dich tapfer geschlagen!!! *gg*

Danke an alle (RT-Freunde & nrw-cruiser) für die schönen Tage, es hat mir sehr viel Spass gemacht, mit euch immer wieder.


Motorradtour 2008  Ligurien & Piemonte

7.09.08  

Abfahrt 14.00 Uhr zum ARZ (Autoreisezug) nach Düsseldorf. Motorräder aufladen und dann ab in das Abteil. Mit vielen Leckereien machten wir es uns gemütlich. Abfahrt 16.30 Uhr schon mal eine halbe Stunde Verspätung. Ankunft in Alessandria 7.00 ohne Verspätung. Abfahrt zur ersten  Unterkunft 9.00 Uhr.

Über Bosco > Marengo > Novi Ligure > Bosalla > Genua > Chiavari > SS1 > Sestri > Passo de Bracco> Borghetto > Cassana zum Hotel   http://www.albergovillaggiodeigallo.com/  

So ca. 500 kg über Strässchen zu wuchten, die hier (BRD) als Feldwege bezeichnet werden, ist nicht einfach. Genua zu durchfahren war eine Erfahrung wert, drei Spuren werden zu 6 Spuren. Die Rollerfahrer sind überall!?!?

Einschecken, Duschen und dann Pause!!!

10.09.08

Da gestern keiner, nach der Tour durch Genua, Lust zum Fahren hatte verbrachten wir einen Tag am Pool.

Heute ging es dann über Borghetto di Vara > Pignone > La Spezia > Vezzano > Pontremoli > Arzelato > Coloretta > Foce di Rastello (1047m) > Sesta Godano > Borghetto di Vara zurück ins Hotel.  

Schönes Picnic in den Bergen gemacht mit wunderbaren Blick in die Berge von Parco di Montemarcello Magra.Die Strässchen hier sind wirklich nicht ohne. Hans Theo stand nur auf der Bremse und hatte kein Bremsdruck mehr hinten, also heiss gefahren. Hans Theo macht man(n) so was? Meine Dicke begann Heute mit Husten an. Der Rest kommt später! Ich hörte nicht auf Steffy und meine Frau und so wurde es eine schöne Tour. *grins* Was mir aufgefallen ist, dass sehr wenige Italiener auf dem Motorrad grüssen.  

11.09.08

Ab nach La Spezia > Portovénere > La Foce > Pignone >Monterosso al Mare. Portovénere ist eine Reise wert, ein kleine schöne Hafenstadt.  

 

12.09.08  

Ab nach Borghetto di Vara > Brugnato > Rochetta di Vara > Zignago > Pieve > Villagrossa > Calice >S. Stefano> Cavanella > Oltre Vera > Trezzo > Pignone > Unterkunft.

Das war die Tour des Verfahrens und der ganz kleinen Wege. Die zwei Dicken nebeneinander und schon war der Weg gesperrt. Die Wolken waren Heute auch sehr tief!!! Teilweise Sicht nur 10 Meter!

13.09.08  

Lust zum fahren hatte heute nur Marianne & Hans Theo. Ich habe die Füße hoch gelegt.  

Borghetto di Vara > Carródano > Levando > Fontana > Legnaro > Colla di Gritta > Vernazza > Corniglia > Manaola > Riomaggiore > La Spezia > Ricco del Golfo > Stagneto > Casale > Unterkunft.

War ne sehr schöne Tour durch die Cinque Terre. Sehr kleine steile Strässchen mit ganz ganz engen Kehren.  

14.09.08  

Heute ist Pässetour angesagt. 

Carródano > Passo del Bracco > Sestri > Chiavari > Mezanego > Passo la Forcela > Rezzoagio > Allegrezze > Santo Stefano > Passo del Tormalo > Anzola > Passo di Monetevaco>Bedonia>Tornole>Passo d’ Croci > Pietre Vara > Torza > Velva > Carro > S. Margherita > Brugnato > Unterkunft.

Kleine aber sehr feine Pässefahrt. Packen ist noch angesagt, denn morgen geht es weiter ins Piemont.

Hans Theos Bremsen haben sich erholt nur meine Dicke zickt rum. Sie knallt und stottert.  

15.09.08 

9.00 Uhr Borghetto di Vara  tanken dann auf die SS1 > Chiavari > Rapallo > Recco > Avegno > Uscio > Lennarzo > Bargagli > Busalla > Casella > Ronco > Arquarta > Scrivia > Gavi > S. Stefano > Ovada > Aqui Therme > Monastero > S. Giorgio > Borgomale > Cravanzana > Cerreta Langh > Rodinno > Cissone > Montforte d’ Alba  

Nach 10 Stunden (Ankunft 19.00 Uhr) und 260 km, auf dem Mopferd tat uns allen der Hintern weh! Dreimal sind wir um den Hügel gefahren wo unsere Unterkunft lag, haben aber den Einstieg erst beim vierten Mal gefunden, trotz Navi und Koordinaten!? Wir wurden sehr freundlich empfangen und zum Duschen geschickt, denn um 19.30 Uhr gab es ein Abendbrot das uns die Strapazen der Tour vergessen ließ.

Diese Unterkunft kann ich nur empfehlen. www.piemonte-it.com Es ist ein kleines aber sehr feines Haus. Hier kocht der Chef  "Gilbert" selber.  

16.09.08   

Heute nur kleine Tour. Erst ging es nach Dogliane zum Markt. Diese Märkte hier sind viel schöner als jedes Kaufhaus in der BRD. Hier bekommt man(n) alles.

Jetzt mussten wir nach Alba zu einem BMW Händler. Nach einem Helmabsturz  von Hans Theo war sein Visier fliegen gegangen und von einem Auto halbiert worden. Visier bestellt soll am Freitag da sein. Bei BMW lag ein Helm im Regal, die Dame brauchte also nur das Visier abmachen und Hans Theo geben. Nix da, sie gab es nicht heraus, also bis Freitag ohne Visier fahren.

17.09.08  

Meine liebe Frau hat heute Geburtstag, ein wenig Kuchen, eine Kerze und ein Gläschen Sekt sind von unseren Gastgebern gesponsert worden. Fahren möchte ich ja, aber Marianne ist etwas unpässlich. Alleine lassen möchte ich meine Frau nun auch nicht, also bleibe ich und verbringe den Tag am/im Hotel. Dafür, dass wir heute nicht gefahren sind, haben wir eine ausgiebige Weinprobe gemacht.

18.09.08  

Heute soll es in die Berge gehen, kommen aber nur 6 km weit. Denn meine Dicke will nicht. Sie läuft nur auf einem Zylinder. ADAC angerufen, mit einer sehr freundlichen Dame gesprochen und nach ca. 40 Min. kam ein Kastenwagen um uns abzuholen nach Alba in besagte Werkstatt. Nach einer halben Stunde war der Schaden behoben, es war die rechte  Zündspule. Neue rein, zwei neue Zündkerzen und mit dem Hinweis doch bitte nur die Original BMW Kerzen zu nehmen. Mittagspause ist den Italienern ja heilig. Unser Abschleppfahrer setzte uns an einer Bar ab, mit den Worten: BMW macht erst um 14 Uhr wieder auf und er mache jetzt Mittag. Er würde uns um 14 Uhr hier an der Bar wieder abholen.

Nu war er wech und wir standen auf der Strasse. Erster Gedanke nu isse wech deine Dicke. Punkt 14 Uhr stand der Transporter wieder vor uns. Deshalb nur eine kleine Tour um den Pudding.  

Marianne & Hans Theo fuhren

Dogliani > Lequio Tanoro > Bene > Fossano > Genola > Saviglano > Saluzzo > Villafalletto > Fossano > Salmor > Nacole > Cherasco > La  Morra  > Barolo> Montforte.

Dies war eine Tour zwischen den Bergen und der Ebene, daher teilweise gerade, langweilige Strassen durch Maisfelder, Obstplantagen usw.  

20.08.09  

Gestern keine Tour wegen Nebel.

Heute dafür nach Rodino > Ceretto > Cravanzana > Feisoglio > Niella > Mombarcaro > Monteziemola > Millesimo > Carcare > Savonna >  Pietra Ligure > Colle de Melogno > Calizzano > Colle dei Gioretti > Bagnasco >Batifollo> Ceva > Rosscio > Murazzano > Bonvicino > Dogliani > Monforte d’Alba.

 21.09.08  

Heute ging es Quer durch Piemont nach Frankreich.

Dogliani > Carru > Magliano > Alpi > Trinita > S. Albano > Montanera > Cuneo > Borgo S. Dalmazzo > Colle de Tenda > zurück nach > Borgo San Dalmazzo > Boves >Madonna die Boschie>  Pianfi > Mondovi > Carru > Dogliani > Monforte de Alba.

In Cuneo, Hauptstadt der Provinz Cuneo, Stadtbesichtigung gemacht. Es wurde uns aber zu voll und deshalb ging es weiter zum Col de Tende. Leider war es auf dem Col de Tende zu nass und zu kalt, also zurück ins warme. In Mondivia war Trödelmarkt der besonderen Art. Es gab alles mögliche an Teilen für alte Motorräder. Restaurierte Motorräder und Autos waren ausgestellt.Nach der Ankunft war packen angesagt, denn Morgen geht es Richtung Alessandria zum Autoreisezug.  

 22.09.08  

Die Motorräder sind bepackt und gedreht. Denn wir wollen nicht mit ca. 500 kg auf dem Schotter umfallen. Nach dem ausgiebigen Frühstück, Abschied nehmen und dann geht es los.

Monforte d’Alba > Rodino > Cerretta > Cravanzana > Bosia > Castino > Cossano > Canelli > Nizza > Carentino > Alessandria.

Sind etwas zu früh da und stellen die Motorräder vor einer Bar ab um zu essen, aber immer im Blick. Die Damen gehen einkaufen, Wurst, Käse, Brot und Obst, für den Zug. So nun heisst es noch Wein einkaufen. Hans Theo und ich machen uns in verschiedenen Richtungen auf dem Weg um ein Weinlädchen zu finden, leider hat schon alles zu.

Da sucht doch ein RT-Fahrer mit Sozia einen Parkplatz, wir winken er soll seine 1200 doch neben unsere stellen, er macht das auch, nun stehen da 3. Generationen 1100, 1150, 1200RT und sie gesellen sich zu uns. Von ihnen erfahren wir auch das am Bahnhof zwei Stände aufgestellt sind einer mit Wein und einer mit Leckereien aus dem Piemont.

Zwei Sätze noch zum ARZ (Autoreisezug), auf der Hinfahrt war kein Speisewagen da (defekt) auf der Rückfahrt waren 70% der Toiletten defekt. Der Zug steht den ganzen Tag am Bahnhof, kann man da nicht für sorgen das die wieder repariert werden???

Ich stelle bewusst keine Sehenswürdigkeiten rein, die kann jeder in einem Reiseführer selber nachlesen.  

Es ist nicht immer leicht als Sozias mit zu fahren, DANKE das ihr es dahinten drauf mit uns ausgehalten habt!   



Motorradtour Schwarzwald 2007

01.06.07 Abfahrt

Da der letzte Urlaub sehr zu lasten des Staatshaushaltes ging, geht es auch  "nur" in den Schwarzwald, auch sind wir "nur" vier RAIN DRIVER. Die anderen RAIN DRIVER müssen leider verzichten, sie haben sich ne Küsch jekauft. Bei dunklen Wolken geht es um 08.15 Uhr los. Hans Hans zeigt uns den Weg. Grevenbroich > Köln > Bonn > Koblenz, es ist ätzend mit so vielen Ampeln, die Sonne kommt auch immer mehr durch. Ab Koblenz geht es am Rhein entlang, schön zu fahren. In Andernach gibt es endlich das zweite Frühstück. Weiter geht es nach Bingen > Bad Kreuznach > Alzey > Bad Dürkheim > Deidesheim, hier kleine Kaffeepause im Weltbekannten "Deidesheimer Hof". Neustadt > Landau > Annweiler. Hier in der Pension Bergterasse ist für heute erst mal Feierabend. Es ist 17.00 Uhr und wir sind 334 km gefahren. Nach dem Umziehen geht es nach Annweiler rein zum Essen ins Reiwerle. Draussen sitzen, schlemmen und leckeren Wein trinken, sooooo gefällt uns das. Am 19.07 um 08.00 Uhr aufstehen, Frühstücken Abfahrt 09.30 Uhr nach Bad Bergzabern > Oberottenbach > Haftelhof, hier mussten wir eine Matschstrecke von 80 m Länge und 3-4 cm Höhe durchqueren. Meine Q bekam das Lenkerflattern, hatte wohl keine Lust dreckig zu werden, wir aber auch nicht und so brachte ich sie mit viel Kraft und Angst doch durch den Matsch!!!   > Schweighofen > (Frankreich) Seebach > Niederroedern > Beinheim, über eine alte Rheinbrücke, > Sinsheim > Appenweier, hier Pause, > Offenburg > Gengenbach > Biberach > Hausach > Gutach > Triberg > Furtwangen (Schwarzwaldhöhenstrasse) > Glashöfe, Jause. Hier musste ich einem älteren Herren mehrmals sehr kräftig auf den Rücken hauen, weil er keine Lust mehr hatte weiter zu atmen, hatte sich verschluckt und sein Kopf sank auf den Tisch und lief blau an. Tja, nu hatte keiner mehr so richtig Hunger. Nach diesem Erlebnis ging es weiter Tittisee > Feldberg, 1493 m, Brandenberg. Um 16.30 Uhr Ankunft im Hotel  http://www.hotel-obergfell.de/  Nass sind wir angekommen aber nicht vom Regen sondern vom Schweiss. Mit Bier, Wein, sehr gutem Essen und Rommè haben wir den Abend ausklingen lassen. In der Nacht von einem kräftigen Gewitter wach geworden.  

              

Da wir nicht jeden Tag fahren konnten, werde ich nur unsere gefahrenen Touren aufführen. Mit der Gästekarte kann man im Schwarzwald kostenlos Bus und Bahn benutzen, was wir des öfteren tun mussten. Auch die Sauna und das Dampfbad genossen wir.

11.30 Uhr erst Abfahrt wegen Regen. Tour nach Bernau > St. Blasien > Albtal > Albbrück > Laufenburg > Herrischried > Todtmooss > über den Hochkopf, 1263 m nach Todtnau Brandenberg. Sehenswert ist einfach der Dom zu St. Blasien, mit der drittgrössten Kirchenkuppel Europas.

12.00 Uhr Abfahrt wegen Regen. Todtnau > Schauinsland, 1284 m, > Sorbaumtal > Münstertal > Staufen > Laufen > Badenweiler > Kandern > Endenburg > Sallneck > Kirchhausen > Tegernau > Elbenschwand > Neuenweg > Wembach > Schönenbuchen > Aitern > Belchen, 1414 m, Wieden > Todtnau Brandenberg.  

 

10.00 Uhr Abfahrt > Utzenfeld > Präg > Bernau > Aha > Schluchsee > Seebrück > Häusern > Tiefenhäusern > Weilheim > Ühlingen > Birkendorf > Bettmaringen > Bonndorf > Ewattingen > Bruderhof > Mündelfingen > Döggingen > Bräunlingen > Donaueschingen. Rückfahrt B31 Schanzen < Kappel < Lenzkirch < Raitenbuch < Altglashütten < Feldberg, 1493 m, < Brandenberg.

09.30 Uhr Abfahrt > Feldberg > Schluchsee > Bonndorf > Stühlingen (Grenze CH) > Siblingen > Neuhausen am Rheinfall. Hier festgestellt das die R1100RT von Marianne &  Hans Theo Öl aus dem Hinterradantrieb verliert. Also auf nach Bad Säckingen nach  http://www1.bmw.de/de/partner/ah_gottstein/BMWGroup/index.html Hier wurden wir "sehr" freundlich begrüsst. Der Werkstattleiter besah sich die RT  und meinte das könnte der Simmering sein. Nach 2 1/2 Stunden war die RT fertig und H.T. 190.00 € leichter. Über Wehr > Wehratal > Todtmoos > Brandenberg ging es bei strömenden Regen in die Unterkunft.

09.30 Uhr Aufbruch trotz Regen und Kälte fahren wir > Feldberg > Titisee > Breitnau > St. Märgen > Kandel 1243 m > Waldkirch > Gutach im Breisgau > Simonswälder Tal > Furtwangen > Triberg Besuch im Schwarzwaldmuseum > Triberg < Schönwald < Mühlberg < Unterkirchnach < Vöhrenbach < Eisenbach < Neustadt < Lenzkirch < Titisee < Bruderhalde < Bärental < Feldberg < Brandenberg. Bischen kalt geworden aber nicht nass.

08.45 Uhr ab übern Feldberg > Titisee > Donaueschingen > Blumberg > Tengen > Radolfzell > Insel Mainau. Kleiner Spaziergang über die Insel und zurück über < Singen < Blumberg < Wutachtal < Bonndorf < Glashütte < Schluchsee < Feldberg < Brandenberg. ca. 300 km

10.00 Uhr auf nach Todtnau > Todtmoos > Wehratal Wehr > Obergebisbach > Rickenbach > Bad Säckingen > Murg > Oberhof > Hänner > Hottingen  > Oberwihl > Niederwihl > Schachen > Albbrück > Albtal > St Blasien > Schluchsee > Feldberg > Todtnau zum Städtlefest.

11.00 Uhr nach Todtnau > Uezenfeld > Wieden > Münstertal > Staufen > Badenweiler > Sirnitz > Münsterhalden > Münstertal > Wiedener Eck > Belchen > Todtnau - Brandenberg.    

Nach einem wie immer sehr gutem Geburtstagpartyabreisefrühstück für Marianne geht es um 09.30 Uhr mit Hans Hans zur ersten Teilstrecke los. Mutig ziehe ich keine Regenhose an. Über unseren Lieblingsberg den Feldberg geht es nach Titisee > Neustadt > Jostal > Schwarzwaldpanoramastrasse rumgeeiert wegen feuchter Strassen > Furtwangen > Triberg > Hausach > Wolfach > Bad Ripoldsau > Schwarzwaldhochstrasse in den Wolken > Hornisgrinde Pause auf 1164 m in den Wolken > um Baden Baden herum. Öh ja, fragt Uschi. > Iffezheim über die Brück > Kauffenheim > Ingolsheim > Wissembourg > Hinterweidenthal > Münchweiler >  um 17.30 Uhr in die Pension Arnold in Leimen. Ich kann nur sagen, ich habe Unterwegs die Regenhose angezogen und einen aua Popo. Duschen um warm zu werden, essen, etwas trinken und Rommè spielen, so lassen wir den Geburtstagsabend von Marianne ausklingen, denn es geht ja morgen weiter.

Am 03.07.2007 um 09.30 Uhr geht es los zum letzten Urlaubsendteilstück > Johanniskreuz > um Kaiserslautern rum Otterbach > Lauterecken > Fischbach > Kirn > Hahnenbach > Hausen > Nieder Kostenz > Kappel > Grenderich > Nehren > Cochem > Meuspath im Bikerworld Roudrunner Pause, > Wiesemscheid > Müsch > Schuld > Bad Münstereifel > Mechernich auf die B477 > Zülpich > Bergheim > Neuss Reuschenberg. Insgesammt sind wir 2800 km gefahren. Diese Tour war die erste, aber nicht die letzte, mit Hans Hans, Uschi, Helmuth (in einem PDA) oder wie sie alle heissen, ohne Autobahn. Wenn natürlich ganze Gebiete wegen Sandkastenspiele der NATO gesperrt sind kann Hans Hans nix dafür!!! 

Sollte der Leser mal auf den Gedanken kommen, im Schwarzwald ein schönes Hotel, gutes Essen und nette Gastgeber zu suchen kann ich dieses mit sehr gutem Gewissen empfehlen. Wir haben uns dort rundum wohl gefühlt und das köstliche Essen genossen. Ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber.  http://www.hotel-obergfell.de/   

Bedanken möcht ich mich bei meinen Mitfahrern Marianne & Hans Theo & bei meiner besten Sozia, meiner Frau, dass wir alle wieder gesund und heil zu Hause angekommen sind. 



Motorradtour  Trentino & Gardasee  2006

01.06.06 Abfahrt

Um 19.00 Uhr Treffen der "RAIN DRIVER" zur Abfahrt zum ARZ (Autoreisezug) nach Bozen. Mit einem Begleitfahrzeug und drei Motorrädern geht es zum Bahnhof  Düsseldorf . Diesmal haben wir Essen und Trinken mit und sind nicht mehr auf den Speisewagen mit seinen heftigen Preisen angewiesen. Um 21.30 Uhr geht es endlich los. Am Morgen wecke ich den Rest zu früh (6.30) habe die Brille nicht aufgehabt und schon bin ich der Böse. Ankunft  um 10.00 Uhr in Bozen. Unsere neuen Mitfahrer Monika & Hans Günter haben ihre Maschine "etwas" überladen, man nimmt ja auch nicht für 2 Wochen Motorradurlaub Klamotten für 8 Wochen mit. Damit bin ich nicht mehr der Böse. Wir fahren nicht auf direktem Weg nach Steinegg/Collepietra wir nehmen den Umweg übers Eggental. Nach 16 Kehren kommen wir im Steineggerhof  an und werden von einer Gruppe, die BEST (BErgischer STammtisch), mit dem Spruch "seit ihr auch schon da" empfangen. Die sind ja auch über die überfüllte SS12 gefahren. Die Zimmer sind noch nicht fertig und so lassen wir das Gepäck da und fahren runter nach Bozen. Diesmal den direkten Weg mit 15 Kehren runter zur SS12 nach Bozen, mit Stadtbummel und kleinem Imbiss. Nach dem Einzug in unsere sehr schönen Zimmer, mit Blick auf die Berge, geht es zum Essen. Nach einem sehr guten 5 Gangmenü geht es zum rauchen auf die Terrasse, rauchen im Lokal ist in ganz Italien verboten und kann mit 275 € bestrafft werden. Beim anmelden bekommt man ein Tourenheft, Wasserfest, mit 17 sehr schönen Touren.               Wir haben ein sehr schönes *** Hotel, sehr guter Service, freundliches Personal, sehr gutes und reichliches Essen,  ausgesucht was weiter empfohlen werden muss.                                                                                                    wwww.steineggerhof.com 

                  

03.06.06 

Um 09.30 Uhr Abfahrt nach Bozen > Genesio > Flaas > Mölten > Hafling > Meran > Gampen Joch > Fondo > Mendelpass > Bozen > Steinegg. Ca. 140 km.                                                                                                 Sehr schöne Strecke vor allem nach Mölten hoch wo sich die Mannschaft der dicken Berta (Kawasaki 800) zum schlafen hinlegt, oder?? zum Glück nicht's passiert. Helfen wollte ich nur und stelle meine RT nicht richtig hin, so das sie auf die rechte Seite fällt. Spiegel, Regenschutz für die Stiefel und Koffer kaputt. Auf dem Gampen Joch bekommt Monika, zur ersten Passerfahrung, einen Schnaps. 

04.09.06

09.45 Uhr Abfahrt nach Welschnofen auf die SS 241 > Karerpass > Pozza > Canazei > Pordoijoch > Andràz > Falzàrego Pass > Valparola Pass > La Villa Stern > Corvara > Grödner Joch > Wolkenstein > St. Ulrich > Grödnertal > Steinegg. Sellajoch gemieden da eine Baustelle mit halber Stunde Wartezeit vor einer Ampel.

05.09.06 Badetag

Steinegg > Bozen > Eppan > St. Michel > Kalterer See. Das Baden im Kalterer See ist fast unmöglich wegen der Algenblüte und der Entenkacke, also ins Freibad das dem See angeschlossen ist. Rückfahrt über Ora-Auer > Aldino > Monte S. Pietro > Birchabrück > Welschnofen > Steinegg.

06.09.06

Steinegg > Bozen > Mölten > Meran > Tirolo < Lana < Tèsimo < Nailles < Missiano < Bozen < Steinegg.

10.00 Uhr Abfahrt nach Dorf Tirol bei Meran zur Versammlung der Dörpeljonges. Ich kann euch nur sagen das wahr die schönste Versammlung die ich je mit gemacht habe. Das beste daran aber ist, dass ich einen neuen Freund habe, Michael stimmt doch, oder? (GRINS)   Bei 36 ° Besichtigung der Burg Tirolo.                                        Was meinst du Monika, soll ich auch schreiben das Martina & Michael einen riesigen Rucksack voll Bekleidung von euch mit nach Hause genommen haben?! (Ironie)

07.09.06 Herrentour

Die Damen haben heute keine Lust und so fahren wir um 9.30 Uhr ohne Frauen los von  Steinegg > Welschnofen > Karerpass > Pozza > Moena > Predazzo > Passo di Rolle > Siròr > Passo di Cereda > Àgordo > Cencenighe > Falcade > Passo di Valles > Predazzo > Tèsero > Passo di Lavazè > Birchabruck > Steinegg. Am Passo di Pampeago/Reiterjoch mussten wir umkehren wegen einer Baustelle und den Passo di Pramadiccio nehmen. ca. 310 km

08.09.06

Heute hat keiner so richtig Lust zu fahren, ausser dem muss die Q von Hans Theo einen neuen Vorderreifen haben. Die Passfahrerei hat ihn hinweg gerafft. Um ganz Bozen gibt es aber keinen passenden Reifen. Also ADAC "dort wird ihnen geholfen". Nach drei Telefonaten bekommen wir den Termin für Samstagmorgen den Reifen in Bozen bei einem Reifenhändler aufziehen zu lassen. Da die Q krank ist, nehmen wir den Buss nach Bozen und bummeln, Besichtigen den Dom, wo wir noch mehr Neusser treffen. Die Welt ist ja so klein.

09.09.06

07.00 Uhr Abfahrt ohne Frühstück auf nach Bozen zum Reifenhändler. Nach einer Stadtrundfahrt von Süd nach Nord, von West nach Ost dreimal im Kreis endlich den Händler gefunden, der aber von nix eine Ahnung hat. Nach zwei Telefonaten, einer Stunde Wartezeit den Reifen im Gebüsch gefunden, der da schon seit 7.00 Uhr lag. Reifen drauf und ab nach Steinegg frühstücken. Danke Andrea, dass du uns Kaffe warm gehalten hast und danke an die Frauen die uns Brote gemacht haben. 11.30 Uhr Abfahrt zum einfahren des neuen Reifens. Steinegg > Völs am Schlern > Kastelruth > Seiser Alm, leider gesperrt > S. Michele > S. Ulrich > Wolkenstein > Grödner Joch > La Villa > San Martino > Würzjoch > Villnösser Tal > Klausen SS12 > Steinegg.

10.09.06 

09.30 Uhr Abreise zum Gardasee über Bozen SS12 > Auer > Lavis > Trento > Vigolo Baselga 45bis > Dro > Arco > Riva del Garda > Limone > Tignale. ca. 140 km

Von Riva aus durch die hässlich stinkenden Galerien bis nach Tignale rechts hoch nach Gardola. Steil geht es nach oben, einige Kehren, schöne zum schwingen einladende Strecke. Vor einer Tornati (Kehre) liegt unser ***Hotel La Rotonda. Wir hatten Zimmer mit Blick auf den Gardasee gebucht und bekommen jetzt Ferienwohnungen mit Blick auf den See zum selben Preis. Auf der Suche nach etwas essbarem Stoßen vier Menschen auf eine Pizzeria, zwei bleiben sitzen und essen vor Ort, die anderen zwei kaufen Pizza und nehmen sie mit zu den zwei Fußkranken um auch deren Hunger zu stillen. Ab 19.00 Uhr ist Abendbrot angesagt, aber was für eine Enttäuschung. Nach einem drei *** Hotel sieht der Frass nicht aus. Gut das es die Pizzeria gibt. Das bisschen was wir essen können wir auch in flüssiger Form zu uns nehmen. Die Laune steigt mit dem Wein und diesem wunderbaren Blick auf den Gardasee wieder. 

11.09.06

Ab 8.00 Uhr gibt es Frühstück, was auch nicht begeistert. Nur der Kaffee ist Spitze, ein Automat macht ihn und wird in Pötten gefüllt. Man(n) Frau muss zweimal drücken um etwas in den Tassen zu haben. Auf nach Sirmione. Tignale auf die 45bis > Toscolano > Salò  > San Felice > Padenghe >  Sirmione. Die Strecke ist schön, wenn nicht der Verkehr und die vielen Baustellen mit Umleitungen wären. In Sirmione quälen wir uns mit vielen anderen Turis durch den Ort. Vier mutige bezahlen für eine Turmbesteigung in voller Ausrüstung auch noch Geld, muss das sein?! Leider müssen wir den selben Weg zurück. Im Dorf Gardola wird eingekauft, Wein L.5 € lecker, Käse, Wasser, Salznüsse und Chips. Danach warten auf das Abendbrot das wesentlich zu wünschen übrig lässt.

12.09.06 Badetag

10.00 Abfahrt nach Limone zum Baden. Als erstes müssen wir aber mit den Damen durchs Dorf laufen und uns das Baden verdienen. Wasser super, Sonne pur was willst mehr. Über das Abendessen schreibe ich am besten gar nicht. Bis kurz vor 24 Uhr wird Romeè gespielt und dann feierten wir den 50. Geburtstag von Monika.

13.09.06

Vor dem Frühstück anbringen von Luftballons und einer Girlande zu Monikas 50 Geburtstag. Nach den Frühstück Abfahrt nach Limone, um mit dem Schiff rüber zu setzen nach Malcèsine. Bummel durch den Ort, Imbiss im Hafen, Besichtigung der Burg mit Hochzeit, Rückfahrt, Pause, fertigmachen zum Abendessen in der Pizzeria auf Einladung vom Geburtstagskind.  

14.09.06

9.30 Uhr Abfahrt Tignale > Tremòsine > Limone > Riva > Lago di Ledro > Storo > Lago d' Idro > Bagolino > Passo di Croce Domìni > Breno > Èsine > Pisogne > Pezzase > Lavone > Sarezzo > Sàbbio > Roè-Volciano > Gardone > Trignale. ca. 353 km 20.00 Uhr Ankunft in unserer Pizzeria nach 10 Std. Fahrt müde, aua Popo und Hunger. Dadurch das wir am Passo di Croce Domìni nicht weiter kamen, wollten uns den Schotterpass nicht an tun, mussten wir einen riesen Umweg fahren der uns über kleine Strassen in die Wolken und Regen führte.

15.09.06

Es gibt keine Ausfahrt es regnet in strömen. Lesen, gammeln, Popo pflegen. Abends essen mal wieder im Hotel und siehe da entweder hat man den Koch gewechselt oder die Beschwerden haben geholfen. Das Essen wurde ab heute besser. 

16.09.06

9.45 Uhr Aufbruch zur Monte Baldo Höhenstrasse. Tignale > Limone > Fähre nach Malcèsine > vor Magugnano links ab nach Pora > San Zeno > Caprino > Spiazzi > Ferrara di M. Baldo > zum Cavel di Nevazza 1433m > Tratto Spin 1720 m > Bocca di Navene > M. altìssimo di Nago 2078 m > Brentònico Fontèchel > Mori > Nogo > Riva > Tignale. Auf der Fähre heftiger Wind der zwei Helme fast in den See weht. Mittagspause auf 1433 m. Ab und zu etwas Regen ansonsten trocken. Sehr kleine Strässchen, ohne Leitplanken oder Holzgeländer, wer runter fällt, fällt sehr Tief, nicht so das richtige für Anfänger. Tolle Sicht auf die Berge und Täler. Heute mussten wir noch mal bis kurz vor 24.00 Uhr warten denn noch eine Jungfrau hatte Geburtstag, Marie Sofie war die Glückliche.

17.09.06 

Es regnet etwas, trotzdem  fahren wir zum Monte Bondone. Tignale > Riva > Arco > Cavèdine > Col di Castiòn 1477 m > il Palone 2090 m > Trento > Vezzano > Arco > Riva > Tignale. Sehr schön ausgebaute Strecke, sie führt in ein Skigebiet. Sehr viele schön zu fahrende Kurven. 

18.09.06

09.30 Uhr ist Abreise nach Verona zum ARZ. Tignale > Maderno zur Fähre > zur anderen Seite Torri > Lazise > Peschiera > Verona SS11. Da wir zu früh sind gehen wir noch was essen und einkaufen für den Zug. 15.30 Uhr fertig mit dem verladen der Motorräder, auf zum Bahnsteig. 17.15 Uhr Abfahrt. Ankunft pünktlich um 09.45 in Düsseldorf. Beim Abschiedskaffee kommen noch Sonja & Roland hinzu.

   

Hier mit möchte ich mich bei unseren Sozias bedanken, die es mit uns und auf unseren Motorrädern ausgehalten haben.



Motorradtour - Österreich - Kärnten 2005

31.05.05 Abfahrt

Um 14.30 Uhr Abfahrt im Sonnenschein zum Autoreisezug nach Düsseldorf. Ab der Rheinüberquerung machen wir, die "Rain Driver" unserem Namen zum ersten mal alle Ehre. Wir kommen in eine Gewitterschauer und sind bis zum Bahnhof nass. Abfahrt ist um 16.55 Uhr. Da der Zug auch ein Bordrestaurant hat beschließen wir dort etwas zu essen, nach langem warten hat Hans Theo endlich einen Tisch bekommen. Wir bestellen 4 mal Tortelinis, 4 kleine Flaschen Rotwein a 0,33 und sind am Ende 80.00 € los, nicht schlecht für den Anfang, aber es sollte noch besser kommen. Nach einer unruhigen Nacht stehen wir früh auf und warten auf unser Frühstück. Da die Bundesbahn jetzt die Beköstigung auch im Zug macht, bekamen wir ein Packet mit eingepacktem, pappigem Weichbrot. Mit viel Kaffee und Wasser rutschte auch dieses. Ankunft in Villach 07.30 Uhr, 20 Min. zu früh, das gibt es auch bei der Bundesbahn. Abfahrt zur ersten Unterkunft bei Kötschach - Mauthen, Hotel Birkenhof im Lesachtal. Ein schönes und ruhiges *** Motorradfahrer Hotel. Das im Winter abseits der Ski-Orte geschlossen hat.                                                                                                                                                                         www.sonnenseite.at   

Nach einer Pause um 14.30 Uhr Aufbruch zu einer "kleinen" Tour. Mauthen > Plöckenpaß 1362 m > Paluzzo > Paularo > Passo de Casen di Lanza 1552 m > Pontebba > Naßfeldjoch > Jenig >  Birkenhof. Auf unseren Karten waren einige Strassen als Bundesstrassen angegeben aber Teilweise fuhren wir über Stock und Stein (Schotter). Hier würde man auch Feldweg dazu sagen. Ankunft um 18.30 Uhr pünktlich zum Abendbrot.

      

01.06.05 Pustertaler Höhenstrasse 

Abfahrt um 09.30 Uhr zur wohl schönsten Straße Südösterreichs der Pustertaler Höhenstraße > Kötschach > Gailbergsattel 982 m > Oberdrauburg > Lienz >  Leisach > Kartitschersattel 1523 m > Maria Luggau > St.Jakob > Birkenhof. Diese schöne steile Straße der Extraklasse beschleunigt jedes Bikerherz. Zurück geht es durch das Lesachtal in Maria Luggau besichtigen wir die Wallfahrtskirche.  Ankunft 15.30 Uhr ca. 200 km.

      

03.06.05 Großglockner Hochalpenstrasse

Abfahrt 09.00 Uhr Kötschach >  Oberdrauburg > Gailbergsattal >  Linz > hinter Heiligenblut links ab > zur Kaiser Franz Josef Höhe 2369 m. Zurück da Sackgasse > zum Hochtor 2504 m > Edelweiß Spitze 2571 m, es ist der höchste Punkt der Großglockner Hochalpenstraße, mit herrlichem Blick auf  Dreitausender. Mit einer Streckenlänge von 48 km mit 36 Kehren bietet sie dem Motorradfahrer eine Genussfahrt. Ohne Sozius geht es hoch bis zum Bikers Point. Wunderbarer Blick bis Zell am See. Leider müssen wir die selbe Strecke zurück fahren da unsere Frauen nicht durch die langen Tunnel fahren möchten. (Felbertauerntunnel & Tauerntunnel). Mann kann beim ADAC für etwas weniger Geld Tageskarten für die Nockalmstraße, Gerlos Alpenstraße und Grossglockner Hochalpenstraße kaufen. (20,00 €) Der erste Sonnenbrand ist da. Ankunft 17.00 Uhr ca. 270 km. 

     

05.06.05 Speckfest in Hermagor

Nach einem Badetag geht es heute wieder auf Tour. Abfahrt 10.00 Uhr nach Hermagor (B 111) im Lesachtal. Wir sind etwas früh dran, daher haben wir viel Platz und können uns in aller Ruhe die Dinge die wir zu einem Picknick brauchen ansehen, probieren und kaufen. Viele verschiedene Bier-, Wein-, Grill-, Speck-, Wurst- und Käsestände sind vorhanden. Nach dem Einkauf geht es weiter > Weissensee. Dieser wunderschön gelegene See mit Trinkwasserqualität liegt eingebettet in einem Naturschutzgebiet. Da sich auch so dunkle Wolken am Himmel zeigen geht es weiter > Greifenburg > Abstecher Zwickenberg, sehr steile aber gut zu fahrende Strasse(26%) und Sackgasse. Neben einem Wegkreuz machen wir Picknick mit Blick auf die Walfahrtkirche von Zwickenberg. Danach geht es wieder über den Gailberg Sattel, im Regen, zurück zum Hotel. 

               

06.06.05 Italien

09.30 Abfahrt nach Kötschach dort in den Supermarkt Proviant für Picknick und in den Baumarkt Motoröl (20W50) kaufen. Dann Mauthen zum Plöckenpass 1367m > Paluzzo > Sutrio > Mont Zoncolan 1740 m > Ovaro > über einen steilen Feldweg 19 % und zwei sehr engen Tunnels mit Geröll  und tiefen Regenrinnen > Villa Santina. Hinter dem letzten Tunnel geht es, nicht breiter, sofort rechts ab, weiter im Geröll, ohne Geläääänder. Wenn meine RT im Tunnel umgefallen wäre hätte sie sich verkanntet, so eng sind diese. Wer stürzt hat keine Schance sich zu halten und ab geht es ins ungewisse. Nach 50 m wieder eine sehr scharfe links Kurve und so geht es ca. 3-4 km weiter nach > Ampezzo > Laro de Sauris, mit vielen Tunnels zum Stausee. Bei unserem Picknick werden wir von einer Regenschauer heimgesucht und wir flüchten unter die Bäume. Danach weiterfahrt > Sella de Razo > Casara Lavardet > Prato > Comegliaus > Paluzzo > Plöckenpass. Um 17.00 Uhr und ca. 280 km kommen wir geschafft im Hotel Birkenhof an. Seit dreiunddreizig Jahren (33) fahre ich Motorrad aber solch einen Höllentripp habe ich noch nicht gemacht. Es ist auch keine Strecke für eine RT sondern nur etwas für Enduros, die sind leichter und wendiger. Ich kann nur ungeübten Fahren/in von dieser Tour abraten!  

                                                                            

07.06.05 Ersatzteilbeschaffung für "Oma"

09.30 Abfahrt zur Ersatzteilbeschaffung in Spittal. Richtung Hermagor unterwegs Zwangspause wegen Nässe. Hinter St. Stefan ab zu dem Kurvenpotpourri der Windischen Höhen 1110 m. Oben sollte man halten mit Blick auf die Karnische Hauptkette und die Karawanken. > Feistritz > Spittal an der Drau, BMW Händler Nowak Villacher 72 > am Millstättersee entlang > Döbriach > Spittal > Obervellach > zur Ragge Klamm B106, zwei wollten wandern, sie wurden aber von den anderen zwei überstimmt. > Winklern > Gailberg-Sattel zurück zum Hotel. Bei BMW eine etwas längere Zwangspause gemacht da die Schraube für den Hauptständer nicht auf Lager war. Ausweis kopieren für 3,85 € und am anderen Tag Schraube holen.  Ankunft 16.30 Uhr ca. 230 km. 

08.06.05 Abschied vom Birkenhof

Das Packen hat zu Unstimmigkeiten der Paare untereinander geführt, trotzdem geht es um 10.00 Uhr auf  nach Spittal a. Drau zur Ersatzteilmontage. Von Spittal > Ossiacher See > Feldkirchen, hier im roten Engel eine Mittagspause. Ankunft im **** Hotel Nudelbacher Hof  um 15.00 Uhr.                       www.nudelbacher.at 

Nach einer Dusche Hausbesichtigung, was doch ein Stern mehr ausmacht. Da auch dieses Hotel abseits der Skipisten liegt ist es im Winter geschlossen. Auf Anfrage ist Weihnachten & Silvester geöffnet. Nach einem vier Gang Menü Ausklang in der Bar. Das Hotel wird auch gerne von Golfern genommen, da im Umkreis sehr viele Golfplätze sind. Wenn natürlich ganz viele Golfer (16) kommen kann es zu Unannehmlichkeiten kommen, wie bei uns. Jeder Gast hatte seinen Tisch, aber die Golfer störte das nicht sie nahmen alles in Beschlag.

09.06.05 Massage

Nach dem Frühstücksbuffet gönnten wir uns nacheinander eine Massage, die nach einer Woche Moped gut getan hat. Da es schon 11.30 Uhr war, wurde beschlossen zu einer Reptilienshow zu fahren. Da diese aber auf dem Weg in die Nockberge zur Nockalm Strasse lag wurde der Plan geändert. Eine wunderschöne 35 km lange Strecke mit 52 weichen Kehren führte uns in den einzigen europäischen Nationalpark. Oben auf einer Höhe an der Glockenhütte von 2024 m lag Schnee und es waren -3°, empfundene Kälte -8° durch den eisigen Wind. Mit steifen Gliedern rein in die geheizte Hütte und etwas Warmes essen & trinken. Wir dachten jetzt geht es runter ins wärmere Tal, nix da, es geht noch etwas höher auf 2050 m. Ganz schnell Bilder gemacht und vor dem erfrieren aufs Moped und weiter nach Gmünd in Kärnten. Bei angenehmen 15° geht es  ins Porsche Museum. Wir wussten alle nicht das Ferdinand Porsche hier angefangen hat. Das Museum kann ich nur empfehlen. Danach Besichtigung einer, durch eine Strasse zwei geteilten Kirche. Dann Richtung Millstättersee > Dellach > Radenthein > Bad Kleinkirchheim B88 > Pattengassen B93 > Feldkirchen Nudelbacher Hof. Durchgefroren bis in die Zehenspitzen. Ich nicht, da Griffheizung und Windabweiser von Wunderlich an den Füssen. Wunderbare Strecke, gut ausgebaute Strassen und Kurven. Das Bauernbuffett und der Wein brachten uns wieder auf Temperatur, im Hotel sprach man von der "Schafskälte". Ankunft 18.15 Uhr nach 220 km.

             

10.06.05 Badetag & Turracher Höhe

Zündkerzen bei der Oma reinigen. Inbusschlüssel in einem Baumarkt für unsere lecke Gabel der "Oma" kaufen. Auf geht es auf die B95 > Pattergassen > links ab nach Bad Klein Kirchheim B88 unsere Frauen absetzen im Thermal Bad. Wieder zurück auf die B95 > Turracher Höhe 1736m. Im Sommer eine Einöde da Skigebiet. Weiter > Stadl B97 > Murau >  Porder Sattel B83 > Friesbach. Bei Zwieschenwässern auf die B93 > Strassburg > Burg > beide Orte sind eine Pause wert. Sirnitz > St. Lorentzen > Ebene Reichenau > Bad Klein Kirchheim Frauen holen und zurück zum Nudelbacher Hof.  Ankunft 17.30 Uhr nach ca. 260 km. Nach dem Essen  ab in die Bar. Die Erklärung des Doppelkopfspiels fällt uns schwer bei Wein und Obstler.

      

11.06.05 Slowenien

09.30 Uhr Aufbruch Klagenfurt zum Loiblpass B91> Trzic > Begunje > Bled. Der wahrscheinlich bekannteste Kurort Sloweniens. Ein Glasklarer See empfängt uns und lädt zu einer Kaffeepause ein. Mit Gondel kann man den See befahren. Weiter auf die B209 Bohinjsko jezero See. Auch ein wunder schön im Nationalpark gelegener See. Dunkle Wolken und das Sacktal lassen uns kehrt machen nach Bled. Auf die B907 > Mojstrana. Etwa von Zatrnik fahren wir ca.15 km Schotter durch den Bärenwald der Julichen Alpen. Wir hoffen das uns kein Bär über den Weg läuft. Bei Mojstrana auf die B211 > Kranjskagora > Podkoren > Wurzenpass 1071 m  19% > Villach > Ossiacher See > Feldkirchen > Hotel. Heute ist Grillabend angesagt, soviel essen bis der Arzt kommt. Vielleicht liegt es am Schotter, Eddy hat heute Urlaubskoller. Ankunft 16.30 Uhr ca. 220 km.                                                                                                              

      

12.06.05 Wimitzer Berge

Da Sonntag ist erst um 09.00 Uhr Frühstück, Abfahrt um 10.30 Uhr nach Steuerberg am Goggausee vorbei > Pisweg. Nach einer kurze Fahrt auf einer schönen Strasse durch die Wimitzer Berge endet diese wieder in Schotter (dicken Hals) bis Gurk. Hier Besichtigung des Domes von Gork. > Straßburg > Friesach B83 ein schönes, mittelalterliches Städtchen. Zwei Personen w/m jagen uns den Berg zur Burgruine in voller Montur rauf. Japsend mit rotem Kopf gibt es zur Versöhnung Kaffee und Kuchen. Anschließend Stadtrundgang, Stadtmauer, um den Wassergraben, Stadtkirchen und Benediktiner Kirche. Nach soviel Heiligkeit weiter nach St. Veit a.d. Glan B82 zur Burg Hochosterwitz, die in einem weiten Tal auf einen 160 m hohen Felskegel steht und schon von weitem zu sehen ist. Die Burg ist vollständig erhalten und nie eingenommen worden. Man kann zu Fuß durch 14 Tore hoch, oder den Aufzug nehmen, der sehr Abenteuerlich am steilen Berghang angebracht ist. Wieder die selben Personen w/m (M.S./H.T.)  die uns zur Burg hoch geschleppt haben nehmen dieses Vehikel zur Burgbesichtigung. Rückfahrt auf der B94 Feldkirchen Hotel Nudelbacher Hof. Heute ist Galadinner mit Kerzen und brennenden Nachtisch angesagt, einfach SCHÖN. Ankunft 18.00 Uhr nach 89 km.

     

13.06.05 Badetag am Wörthersee

In Velden am Wörthersee ein sehr schönes Strandbad gefunden, mit Schatten, für Hans Theo unserem Indianer, und Liegen für den Rest. Nur das Baden ist was für ganz harte ( See Temperatur 18 Grad) . Nachmittags Rundfahrt um den Wörthersee am "Schloss am Wörtersee" vorbei Richtung Maria Wörth dort Besichtigung der Hochzeitskirche. Liebe Mitfahrer, das kann man doch auch morgens machen, wenn es nicht so warm ist!!!! Heute haben wir zwei Indianer (Sonnenbrand) w/m.

14.06.05 unsere "Oma" leckt Bj. 84

Heute müssen wir einen Dichtring (0,30Cent) für die Gabel von Hans Theos "Oma" besorgen, die ihr Öl oben aus der Gabel rausdrückt. Feldkirchen > Sirnitz > Hochrindl > Ebene Reichenau (Schotter) > Turracher Höhe > Predlitz > Murau > Stadl > rechts ab Paalgrabental > Flattnitzer Höhe 1390m wunderschöner Ausblick auf die Nockberge > Glödnitz B93 > Feldkirchen.                             

 

15.06.05 Packen

Bis um 10.00 Uhr müssen wir die Zimmer verlassen haben, können uns aber bis zum späten Nachmittag an den Pool legen. Bei einem letzten Kaffee auf der Terrasse warten wir ein kräftiges Gewitter ab, um 16.30 Uhr geht es dann nach Villach zum Autoreisezug. Unsere Frauen machen sich auf den Weg um Wein, Nüsse und Zigaretten zu kaufen, kommen zur Freude der Männer mit zwei Pizzas zurück. Die Verladung der Mopeds ist jedes mal anders. Alle mussten auf den Seitenständer gestellt werden und wurden dann verzurrt. Hans Theo hatte Angst um seine "Oma" da der Seitenständer schon mal gebrochen war. Schwitzend und muffelnd kamen wir ins Abteil, die kleine Dusche wurde genommen und kühles Bier getrunken. Abfahrt um 20.40 Uhr 30 Min. zu spät aber Pünktlich 11.04 Uhr in Düsseldorf. Wo wir lange auf unsere Motorräder warten mussten, da diese vom Personal entzurrt werden. Die Karte kam von Falk und hatte eine Auflösung von 1:150 000.     Ich bin froh das wir trotz der vielen Schotterstraßen heil in der Heimat angekommen sind.                              

Unseren Soziusfahrerrinnen gilt mein persönlicher Dank, ihr seid die BESTEN!!!  



Motorradtour - Provonce - Cote d'Azur 2004

06.06.04 Abfahrt

Dieses Jahr fahren zwei Ehepaare der Rain Driver nach Frankreich. Um 17.30 Uhr treffen sich 50 % der Rain Driver um mit dem Autoreisezug von Düsseldorf nach Avignon in Urlaub zu fahren. Wie immer müssen die Motorräder etwas früher da sein. Etwa 70 Motorräder mussten verzurrt werden, von nur 3 Bundesbahnarbeitern, dadurch schafft es die Bundesbahn nicht den Fahrplan einzuhalten (ca. 1 Stunde versp.). Motorradfahrer aus fast ganz Deutschland, Holland und Belgien waren anzutreffen. Aus Holland kam ein Ehepaar mit Harley, Beiwagen und zwei Hunden. Nach dem die Mopeds verladen sind geht's ins Abteil, sich umziehen. Im Bordrestaurant mit normalen Preisen, kann sich jeder stärken. Auch ein Frühstück ist im Preis mit drin. Nach einer unruhigen Nacht trotz 2 Fl. Rotwein (Schlaftrunk) Ankunft in Avignon um 08.30 Uhr. "Nur" 50 Min. Verspätung und warten auf den Bus der uns zur Entladestation bringt.

Jetzt liegen 177 km Fahrt, von Avignon nach Sisteron, vor uns. Auf die D28 nach Pernes-les Fontaines, dann die D1 nach Mazan > Sault > Aurel > D542 Col de Macuegne (1068) > D946 St. Vincent-sur-Jabron. In Les Omergues ist Mittagsrast angesagt. Nach einer Stunde geht es weiter nach Sisteron > Vaumeilh zur ersten Station Domaine de Fombeton. Ein Schild weist uns den Weg über eine Schotterpiste zum Haus. Ein sehr schönes im Schatten von großen Bäumen gelegenes Haus. Hier kann man nicht nur Motorradfahren, sondern auch geführte Endurotouren, Mountenbiken, Segeln und Drachenfliegen unter fachlicher Anleitung machen. www.fombeton.de

08.06.04.........................................................................Tour ca. 147 km

08.30 Frühstück, 10.00 Uhr Abfahrt nach Sisteron. Trotz der Frühe sind es schon 26 Grad. Parkplatz suchen und dann Aufstieg zur Zitadelle von Sisteron. Ein wunderbarer Ausblick auf Sisteron und Umgebung zeigt sich uns. Erst ein Wasser trinken und einkaufen für den Tag. Dann geht es auf zum Lac de Serre-Poncon. Winzige kleine Strassen führen uns durch die Berge über Sigoyer, Melve, La Motte du-Caire D951 nach St. Vincent les-Forts weiter am Lac de Serre-Poncon bis zu seiner Natursteinstaumauer. Dort einen Weg runter gefunden zum See. Picknic gemacht und 50% sind schwimmen gegangen. Aufgrund dunkler Wolken die sich schnell zu sammen zogen machen wir die Rückfahrt über die D900B über La Brèole > D942 Monetier-Allemont > Le Poet > Sisteron > Fombeton. Die Rain Driver kommen trocken an.

                            

09.06.04..........................................................Tour ca. 260 km

Abfahrt 09.30 Uhr Richtung Grand Canon du Verdon. In Sisteron auf die N85 > N96 Les Mees > D4 Oraison hinter La Fuste auf die D6 > Valensole > Riez > Moustiers-Saint-Marie D952, ein sehr sehenswertes Bergdorf das uns mit seinen späktakulären in den Berg gebauten Gassen zu einer Pause einläd. Weiter geht es nach La Palud-sur-Verdon dann wollten wir rechts ab in eine Nebenstraße bis Chalet de la Maline. Leider war die Straße gesperrt und wir mussten umkehren. Die anspruchsvolle Strecke und die Aussicht in den Grand Canon haben sich gelohnt. Wieder in La Palud angekommen ging es nach Castellane. Zwischendurch Füße baden, Leder trocknen und viel trinken (sehr viel) das schützt vor Austrocknung. Sechs Millionen Jahre benötigte der Fluss um diese grandiose Landschaft zu formen. Castellane auf die N85, Route Napolèon, über den Col de Leque (1146) > Barreme nach Digne links ab > Sisteron > Fombeton. Wenn mann abseits der Routen fährt hat man sehr wenig Verkehr. Die Strassen haben teilweise keine Leitplanken oder Begrenzungen wer abkommt ist schwer zu finden. Wir haben geschwitzt ohne ende trotz allem war es ein tolles Erlebnis.

                          

10.6.04...............................................................Tour ca. 425 km

Die Damen haben heute keine Lust, sie wollen ruhen. Also machen wir uns um 09.30 Uhr auf dem Weg zum Col de la Bonette, dem höchsten befahrbaren Pass Europas. Auf die N85 Sisteron > Gap > D64 Jausiers > Col de la Bonette. Die Franzosen sind sehr Stolz auf ihr "Dach der Welt" alle 1000m steht ein Schild. Ein von Jausiers sehr schön zu befahrener Pass. Durch 2m hohe Schneewände ging es dem Gipfel entgegen. Überall treffen wir auf alte verfallene Militäranlagen, die noch aus der Zeit stammen, als die Grenzen auf den Gipfeln beschützt werden mussten. Leider kamen wir nicht bis zum Gipfel, die Straße war noch nicht vom Schnee befreit worden. Bis zur Mutter-Gottes Statue reichte uns aber auch. Murmeltiere liefen vor uns weg. Runter auf die D64 > Saint-Ètienne-de- Tinèe > D2205 Saint-Sauveur-sur-Tinèe > auf die D30 Roubion > Beuil D28 > Georges du Cians ca. 1700m. Hier wechselten sich die Farben von den Bergen von schwarz, braun bis ocker ab. Wir fanden die Strecke fast schöner wie den Canon du Verdon. Auf die N202 bis Barrene auf die N85 zurück nach Fombeton. Schwitzend, stinkend kamen wir um 19.30 Uhr an. Erst den Durst stillen, dann schnell Duschen und dann ließen wir uns das Abendbrot schmecken. Eine anstrengende, nichts für Anfänger, aber wunderschöne Strecke lag hinter uns.

  

11.06.04............................................................Badetag

Abfahrt 10.00 Uhr nach Sisteron, Authon, Col de Foubelle (1304 m), Thoard bis Digne. Es ist eine landschaftlich sehr schöne aber anspruchsvolle Strecke. Stadtbummel in Digne, einkaufen und anschließend kostenloser Freibadbesuch in einer sehr schönen Anlage.

                            

12.06.04.........................................................Tour ca. 205 km

Abfahrt 10.00 Uhr zum Mont Ventoux (1912m) der höchste Berg der Provonce. Berühmt berüchtigt auch von der Tour de France als Berg der Leiden. In Sisteron auf die N85 > in Peipin auf die D951 > Saint-Ètienne sur Jabron auf die D950 > Banon. Banon ist berühmt durch seine vielfältigen Sorten Ziegenkäse. Wir hatten das Glück das auch Markt war und so kauften wir ein für ein Picnic. Von Banon weiter bis Sault, in Sault auf die D164 zum Mont Ventoux. Von weitem sieht man den kahlen weißen Berg, er ist vollkommen mit weißen Steinen bedeckt. Daher wird der Eindruck erweckt als ob Schnee liegt. Bei der Anfahrt merken wir schon die Kraft des Windes. 9 km vor dem Gipfel steigen unsere Frauen ab, sie gehen lieber Kaffee trinken, ihnen ist es zu kalt. Oben steht ein Sendeturm, ein Souvenirshop und eine kleine Cafeteria und ganz viele Rennfahrräder. Bei guter Fernsicht kann man bis Marseille schauen. Bei der Abfahrt nehmen wir unsere Frauen mit und suchen einen schönen Picnicplatz. Der Käse aus Banon ist lecker und mit viel Knoblauch angereichert. In Sault auf die D942 > Montbrun les Bains > auf die D946 Saint Vincent > Sisteron. Im Hotel blieb die Küche kalt deshalb Essen im nahe gelegenen Segelflughafen.

           

13.06.04.....................................................Tour ca. 170 km

Heute frühstücken wir zum ersten mal drinnen, da sich der Mistral angekündigt hat, da bleibt das Brot nicht auf dem Tisch. Heute ist Abschied von Fombeton, da wir weiter Fahren nach Frèjus. In Sisteron auf die Route Napoleon N85 > Digne > Chateauredon > Castellane > Col de Valferrie (1169m) > auf die D563 Mons > Fayence D4 > Bagnols Frèjus. In Mosquèe ist Mittagessen im Regen angesagt. Das erste mal das die Rain Driver nass werden. Es ist saukalt und es werden die Winterfälle in die Jacken gemacht. Ankunft bei Regen in Frejus um 16.00 Uhr. Unser Hotel Arena lag sehr Zentral mitten in der Altstadt von Frejus. Einschecken, HEISS duschen und einen Spaziergang zum Meer und Hafen machen. Pizza essen auf dem Dorfplatz und dabei das Fussballspiel Frankreich England (2:1) ansehen.

                            

15.06.04........................................................Tour ca.100 km

Über den 14.05. gibt es nicht viel zu sagen da wir den Tag mit lesen und faulenzen verbrachten, weil es nur geregnet hat. Am 15.06. aber scheint die Sonne wieder und so machen wir uns auf nach Saint Aygulf zum Markt. Danach geht es weiter auf der Küstenstraße Richtung Saint Tropez. Suche nach einem schönen schattigen Strand landen wir in einer Bucht die Schatten hat aber nur Felsstrand, also nur eine kleine Pause und zurück nach Saint Aygulf an den Strand. Wir finden einen Parkplatz und eine Palme mit Schatten für Hans Theo. Das erste Bad im Mittelmeer ist wunderbar.

                                                               

                                                                                                              

16.06.04.................................................................Cannes

Frühstücken danach Badeanzug kaufen und auf der Küstenstraße nach Cannes fahren. Eine sehr schöne Strecke aber es ist einfach zu warm. Am Hafen finden wir einen Parkplatz und machen uns zu Fuss in die Altstadt von Cannes. Der Durst ist riesig und wir bestellen uns in einer Bar jeder ein Wasser das wir mit 3,80 € pro Glas teuer bezahlen. In einem Restaurant essen wir Pfannkuchen mit irgend einer Pampe drauf. Frustriert machen wir uns auf den Rückweg und legen uns noch etwas an den Pool. Wir essen heute im Hotel ein 5 Gang Menü. Die Menü-Preise fangen bei 25,00 € an und enden bei 55,00 €, der Wein fängt bei 27,00 € die Flasche an. Die "Cote de Azur es völl zu dühr".

                                                   

17.06.04....................................................................Grasse

In Frejus auf die D4, hinter St. Paul auf die D562 nach Grasse. Wir hatten die Hoffnung das es in den Bergen kühler zum Motorradfahren ist aber das war ein Irrtum ca.35°. Also nichts wie weg aus Grasse und zum Lac de St. Cassien. Glasklares Wasser läd uns zum abkühlen ein. Hier sollen nicht nur die größten Karpfen drin sein, hier landen auch Feuerlöschflugzeuge und nehmen Wasser für die vielen Waldbrände auf. Ein beeindruckendes Erlebnis. Auf der Rückfahrt Einkauf für's abendliche Picnic am Strand. Mit Brot, Käse, Tomaten, Paprika, Pepperoni, Schinken und Wein geht es zum Strand. Einen sehr schönen Sonnenuntergang bekamen wir zu sehen. Mit einem Absacker in Frejus endete ein schöner Tag.

                        

21.06.04.......................................................................Abreise

Die restlichen Tage verbrachten wir am Pool oder am Strand wenn es der Mistral zu lies. Um 11.00 Uhr Abfahrt zum Verladebahnhof in Frejus. Was nicht ganz einfach war, Marianne musste eine Tragetasche unterbringen die mit einem Bund Knoblauch und anderen Utensilien gefüllt war. Erst der Fahrer, dann die Beifahrerin und dann wurde ihr der Korb gereicht. Am Bahnhof gab es Sitzgelegenheiten im Schatten und ein Restaurant. Nach dem Verladen der Moppeds gab es kühles Bier und etwas zu essen. Pünktlich um 15.37 Uhr Abfahrt. Die Bundesbahn hat es sich nicht nehmen lassen uns mit den neuen Liegewagen abzuholen. Ich freue mich das wir die Tour ohne große Probleme überstanden haben. Es wahr einfach schön mit euch.

             



Motorradtour - Dolomiten - Brixen 2003

 

06.06.03.............................................. Tour ca. 247 km
Die Rain Driver waren wieder unterwegs.
Von Neuss mit dem Autoreisezug nach München, von München nach St. Leonhard. Das heißt um 04.15 Uhr am 6.6.03 aufstehen "Mammamia". 06.00 Abfahrt nach Köln, in Köln 25 min. Verspätung, die aber bis München wieder rein gefahren wurden. Wie immer Langeweile im Zug, die mit viel schlafen verkürzt wurde. In München angekommen, Mopeds runter und auf den Zubringer nach Garmisch-Partenkirchen. Noch in München wurden wir sehr nass, wir machten unserem Namen "Rain Driver" alle Ehre. Es schüttete, blitzte und donnerte, in einer Unterführung hielten wir an und zogen die Badehosen (Regenkombi) an. Diesmal zog das Gewitter nicht in Fahrtrichtung. Hinter Garmisch Richtung Innsbruck zur Brennerautobahn. Es war Pfingstwochenende, die wollten wohl alle nach Italien, Auto an Auto wurde von uns überholt, es war so voll das die Leute ausstiegen und zu Fuß liefen. Als Motorradfahrer kann man überholen aber langsam und vorsichtig. Den Brenner zu befahren kostet 8.00 €. Kleines, räuberisches Bergvolk. Nur die Deutschen können das noch nicht (Anmerkung: Ich). Vor Brixen von der Autobahn Richtung St. Andrä. Bei einer Pi.....pause hörten wir H.T. rufen "könnt ihr mir mal helfen", sein Moped war umgefallen. Das war Nr. 1.
Die Anfahrt hoch nach St. Leonhard (ca. 1200 m) ist ein Genuss, Kehren, schöne langgezogene Kurven, eine herrliche Aussicht und langsam sinkende Temperaturen machten den Stress des Tages wett. In St. Leonhard ist diese Straße zu Ende. Das drei *** Sterne Hotel Fernblick macht seinem Namen alle Ehre, einen herrlichen Ausblick auf Brixen und die gegenüberliegenden Berge. Ankunft um 19.30 Uhr nicht duschen, sondern erst Essen um 20.00 Uhr ist die Küche zu. Bei Hefeweizen und Rotwein ließen wir die 247 km in "5" Stunden ausklingen.
Das Hotel Fernblick www.fernblick.com ist für Motorradfahrer besten geeignet. A. Agreiter der Besitzer fährt selber Motorrad (Rennen). Im Laufe des Abends kamen noch etliche Motorradfahrer(rinnen) an. 

                                  

 07.06.03 ................................................Tour ca. 198 km

Um 8.30 Uhr gab es Frühstück, mit einiger Verspätung kam H. G. doch noch. Abfahrt um 10.00 Uhr in Richtung St. Georg über Halsl zum Würzjoch (2004 m). Mit einem wunderbaren Blick auf den Peitlerkofel verabschieden wir uns und fahren > nach Untermoi > St. Martin in Thurn > Pederoa über die SS 224 durchs Abteital > nach Villa > Corvara > zum Passo Campolongo (1875 m) um in Arabba auf die SS 48 zu kommen. Von da rechts ab > Andraz zum Passo Falzarego (2105 m). Hier sollte man anhalten und den Blick auf die Marmarole Kette und die Marmoladas werfen. Mittags gab es für Hans Theo & Eddy immer einen Salat, Hans Günter taufte uns deshalb "Schneckchen". Über Stern / La Villa zurück ins Hotel. Eine Regenschauer jagte die andere, alles halb so schlimm denn es war ja warm dabei ca. 25-28°. Mittlerweile waren 11 Motorradfahrer im Hotel angekommen, davon 3 weibliche. Wo dann nach der Abendmahlzeit die Strecken ausgetauscht wurden. 

                        
                                   
8.06.03 ......................................................Tour ca.180 km
Pfingstsonntag in Brixen, Tankstelle suchen. Hat man klein Geld ist das alles kein Problem fast jede Tanke hat Geldautomaten. (5, 10, 20 & 50 €). Wirft man 10 € ein und kann nur für 8 € Benzin fassen, sind 2 € einfach weg. Man kann aber auch mit Karte zahlen, dies ist aber nicht zu empfehlen da die Automaten die Karten teilweise nicht mehr wiedergeben. In Klausen hatte aber eine Tanke mit Bedienung auf. Von der SS 12 links ab auf einer Nebenstraße nach St. Valentin hoch zur Seiser Alm. Da es aber immer voller wurde machten wir uns auf den Weg zurück nach St. Valentin links ab nach Seis > Völs > Tiers zum Nigerpass (1688 m) dann über den Karerpass.
Hier sollte man einen Abstecher zum Karersee machen, aber vor den Touris, die Busweise angekarrt werden. Im spiegelnden See sieht man das Massiv des Latemar. Von da weiter nach Vigo di Fassa > Canazei hoch zum Sellajoch (2244 m). Runter nach Wolkenstein > Klausen > Arges > Sars > zurück nach St. Leonhard. Bei ca. 32° ohne Regen kamen wir nassgeschwitzt an.
Heute sind wir mit einem Ehepaar aus Leipzig alleine im Hotel. Alle anderen sind morgens Richtung Heimat zum Alltag zurück.

      

09.06.03 ......................................................Tour ca. 250 km
Mit dem Spruch des Abends aus dem Munde eines Emsländer möchte ich die heutige Tour eröffnen " Die Mösche sind am poppe".
Brixen tanken, nach Halsl zum Würzjoch > St. Martin in Thurn rechts ab ins Abteital bis Stern / Villa links ab zum Passo Valparola (2147m), den Passo Valzarego (2105m). Durch das Tofanmassiv und den Cinque Torri nach Pocol. Hier biegen wir ab zum Passo Giau (2233m). Für Berggourmets führt ein Sessellift hoch zum Schutzhaus Averau. Vor Selva biegen wir rechts ab Richtung Colle S. Lucia. Wir müssen diese Abkürzung nehmen, da es aus Eimern und Kübeln schüttet mit Blitz und Donner. Irgendwo eine Bar gefunden und uns untergestellt. Nach etwas Wetterberuhigung ging's weiter nach Andraz zum Pordoj Joch (2239m). Dann Sella Joch > Wolkenstein > St. Ulrich nach St. Leonhard zurück. Trotzdem das wir Pitschnass sind, ist die Stimmung sehr gut. Den 60. Geburtstag eines Gastes mit gefeiert, heute aber nur bis 22.00 Uhr.


                              
                                         
10.06.03 ...................................................Tour ca. 363 km
Von Brixen nach ins Eggental noch mal zum Karerpass und See nach S. Giovanni rechts ab SS 48 nach Moena in Moena links ab zum Passo Pellegrino (1918m) > Falcade > Passo di Valles (2033m) > Passo di Rolle (1987 m) > S. Martino > Fiera links ab nach Tonadico zum Passo di Cereda (1869 m) nach Argordo bis Cencenighe rechts ab > Alleghe >Arabba > Pordoi Joch (2239 m) >Canazei > Vigo di Fassa > Karerpass > Karersee > Welschnofen > Völs > in St. Valentin links ab ins Eissacktal < Brixen > St. Leonhard. Teilweise frisch geteerte Straßen, hier war wohl Patani mit der Giro Italia. Das war eine sehr anstrengende Pässe-Tour, für ungeübte nicht geeignet. Auch uns tat der Hintern ganz schön aua. Aber man kann sie überall abkürzen und die Richtung ändern.

                                          
                
11.06.03 ....................................................Tour ca. 155 km
Nach der gestrigen Tour hat heute keiner so die richtige Lust auf eine große Fahrt und so wird der Vorschlag angenommen nur eine Bildertour zu machen. Das Wetter ist Ideal dafür, schön kühl, gutes Licht. Brixen tanken Richtung Klausen ins Grödnertal St. Ulrich Sellagruppe. Grödner Joch > Passo Campolongo > Pordoi Joch > Sella Joch > zurück nach St. Leonhard. Auf der Terrasse erzählt uns Hans Günter das er früher (in jungen Jahren) eine CBX 500 gefahren ist. Heute im "Alter" fährt er einen Schopper (Kawa 800).

                              

             
12.06.03 ....................................................Tour ca. 231 km
Heute kommen wir ausnahmsweise einmal früh weg. Um kurz vor 10.00 Uhr sind wir schon in Brixen, reden mit einem Polizisten, wo man am besten parkt. Irgendwer ist auf die Idee gekommen etwas Kultur tut uns gut. Brixen ist eine schöne Stadt, die auch einen Dom hat, auch die Geschäfte sind nicht ohne. Zum Glück ist keine von unseren Frauen dabei. Gegen 11.00 Uhr müssen wir fahren, den die Hitze in Brixen nimmt zu, ca. 30°. Ab in die Berge über Milland > Elvas > Lüsen > Lüsental > Würzjoch > Untermoi > Welschellen > St. Vigil in Enneberg ins Pustertal > Welsberg > in Innichen wieder zurück, da wir in ein Wetter fahren würden. Von Toblach links ab SS 51 nach > Cortina D'ampezzo > Pocol > Passo Valparola > Stern / Villa > in Piccolein links ab > Würzjoch hoch, hinter Halsl rechts ab > St. Georg zurück nach St. Leonhard. Ausser das uns am Valparola ein etwas grösserer Felsbrocken (ca.1m Durchmesser) vor die Motorräder gerollt ist, ist nichts passiert. Heute sind wir dem Regen, der uns fast immer nachmittags traf, ausgewichen. Beim Unterstellen der Motorräder stellt Eddy fest das ein Seitenteil seiner BMW fehlt. Wat weg ist, ist weg. Heute ist es etwas spät geworden. 


                                            

                  
13.06.03 .................................................Tour ca. 99 km
Da Hans Theo kein Profil mehr auf seinen Vorderreifen hat, machen wir heute eine Jausentour ins Lüsental. Dort gibt es eine kleine Berghütte mit Wirtschaft, wo Preis und Leistung noch stimmen. Zwei Autos haben ein Problem auf der Strasse aneinander vorbei zu kommen. Im Schatten eines Sonnenschirms lassen wir es uns schmecken. Heute ist packen angesagt, morgen geht es zurück.

                                  

                                                                                             
14.06.03 ...........................................Tour ca. 247 km
Um 9.00 Uhr geht es nach München zum Autoreisezug zurück. Mit einigen Pausen lassen wir es ruhig angehen und sind trotzdem um 12.05 Uhr in München, das ist eine gute Zeit. In München mussten wir noch eine Stadtrundfahrt mit machen, da wir uns etwas verfahren hatten. Im Bahnhof Ost erfuhren wir, das der Zug ca. 3 Stunden Verspätung hat. Lange Gesichter nutzen nichts, Mopeds auf den Zug und dann die Klamotten ins Schließfach. Essen fassen in einer originellen Kneipe 10 Min. vom Bahnhof entfernt. Wir brauchen ja nicht mehr zu fahren also genehmigen wir uns ein Paar Helle. Reguläre Abfahrt wäre um 14.06 Uhr gewesen, wir fuhren kurz nach 17.00 Uhr los und sind um 01.05 Uhr in Düsseldorf angekommen. "Liebe" Bundesbahn da müsst ihr noch daran arbeiten, sonst laufen euch die Kunden weg.
Da unsere Tachometer nicht genau sind, sind wir ca. 1875 km gefahren. Insgesamt war es eine schöne Woche. Ich bedanke mich bei Hans Theo und Hans Günter, dass wir wieder heil in der Heimat angekommen sind, denn Unfälle haben wir genug gesehen. 

Karte: Motorrad Reisekarte 1:200.000 Südtirol Dolomiten Trentino
www.motorradfreizeit.de

                                    

                                                                           



Motorradtour - Dolomiten - Tret - Fondo 2002

   Der freundliche Motorradfahrer

Abfahrt Düsseldorf - München mit dem Autoreisezug, 620 km.

München - Tret Fondo ca. 300 km

Am 13.6.02 um 4.00 Uhr rasselt der Wecker, es heißt aufstehen. Wir müssen den Autoreisezug nach München pünktlich erreichen, Verladezeiten für Motorräder ist ca. 20 Min. früher als die Verladung der Autos. 05.20 Uhr sind wir am Verladeterminel und können unsere Moppeds direkt verladen. Das ist der schwierigste Teil, man sitzt wie ein Affe auf dem Schleifstein und fährt den Bock auf den Wagon. Verzurren überlassen wir dem Personal (Garantie). Wir machen uns auf den Weg zu unserem Abteilwagen. Kaum sind wir im Abteil packt Günter eine 1 Fl. Wein aus und meint: " Bis 7.00 Uhr müssen wir die getrunken haben, sonst können wir in München nicht weiterfahren." Gesagt getan, in Köln war sie leer und wir konnten gut schlafen. Um 10.00 Frühstück mit Rührei und Kaffee im Speisewagen (boh wat für Preise). Danach weiterschlafen. 14.20 Uhr Ankunft in München. Jetzt auf nach Tret-Fondo-Meran wo man bis 19.30 Uhr mit dem Essen auf uns wartet. Drei kleine räuberische Bergvölker gibt es. 1. Austria = Pickerl für Autobahn u. Maut für den Brenner, 2. Italien = Autobahngebühren u. Maut Timmelsjoch, 3. Schweiz = Maut u. Autobahngebühren. Nach extrem langweiliger Autobahnfahrt kommen wir um 19.15 Uhr verschwitzt im Gasthof AURORA an. www.albergo-aurora.it Zimmer belegen, raus aus dem Leder, duschen, essen. Im Schnelldurchgang wurde uns allen (alle Gäste) ein 5 Gang Menü serviert, 20.15 Uhr waren alle fertig und der Koch konnte nach Hause gehen. Bei Hefeweizen und Klara Korn ließen wir den Tag ausklingen. Tour ca. 300 km. www.albergo-aurora.it

Am 14.6. bei herrlichem Wetter ging's los. Von Tret über Eppan - Bozen - Eggental zum Karapass 1745 m, über Canazei zum Passo Pordoi 2117 m. Passo runter nach Arabba, von da den nächsten Passo Camp-Carlomagno 1682 m, von da aus zum Grödnerjoch 2199 m, weiter das Sellajoch hoch 2244 m, über Cenacie, Predozzo, Auer Ora, Kalterersee zum Mendelpass 1363 m zum Hotel. Bei der Ankunft werden nicht nur die Mopeds in den Schatten der Garage gestellt, sondern wir setzen uns auch in den Schatten der Terrasse und gönnen uns ein kaltes Hefeweizen. Nachdem wiederum sehr schnellen Abendbrot, die Zeit wird von einigen Gästen gestoppt. Lassen wir es uns bei Bier, Wein und Selbstgebrannten in großen Gläsern gut gehen. Tour ca. 318 km.

Am 15.6. nach dem Fußballspiel, Deutschland - Paraguay 1 : 0, ist Badetag, es sind nur 8 - 9 km bis zu unserem See. Parkplatz gefunden, wir müssen "nur" einen Berg besteigen um an den See zu kommen, das Schwitzwasser steht in den Stiefeln, die Lunge pfeift, das Herz rast und den See nach 30 Min. Anstieg in voller Montour nicht gefunden. Auf dem Rückweg nehmen wir ein Bad in einem eiskalten Bergbach, es hilft für die nächsten 5 Min.. Auf zum nächsten See aber der ist leider nicht zum Baden freigegeben. Schwitzend, frustriert suchen wir nicht lange weiter, sondern fahren zur Unterkunft zurück. Aus den 8 -9 km sind immerhin 70 km geworden. Eine andere Motorradgruppe (6 Maschinen), die nach dem Fußballspiel weiter fahren wollte ist mit 5 Mann wieder zurück. Da die Bauern bei der Hitze ihre Felder tränken und teilweise auch die Straßen, ist ein Fahrer auf dem Wasser ins rutschen gekommen und über einen Kleinlaster geflogen. Zum "Glück" nicht schwer verletzt? Schulter Anbruch, Prellungen und Milzkapselbluterguss! Die Stimmung ist gedrückt und das Bier schmeckt nicht so gut.

Am 16.6. geht es um 09.30 Uhr von Tret - Fondo nach Kastel Fondo -Laurein - Lotterbach, 4 Tunnels -117m, -178m, -1100m, & 1700m lang lassen uns immer wieder die Sonnenbrillen tiefer auf die Nasen setzen da sonst völlige Dunkelheit herrscht. Über St. Gertraud nach Wallburg, Kuppelwies, St. Nikolaus am Weißbrunnsee vorbei, nach Lana über Panknaz, wo wir uns verfahren und dadurch eine Stadtrundfahrt machen. 2 km Autobahn bringen uns zum Gampenpass 1518 m, zurück nach Fondo. Mendelpass hoch und eine Seitenstraße für Einheimische rein und hoch zum Penegal 1737 m. Dort ist ein Aussichtspanorama das seines gleichen sucht. Bis Bozen, Fondo, Kalterersee und Epan war die Aussicht. Leichter Regen ließ uns schnell zum Hotel zurückkehren, wo wir knapp dem Gewitter entkommen sind. Bis jetzt sind die RAIN DRIVER trocken geblieben. Dem verunglückten Motorradfahrer geht es den Umständen entsprechend gut. Seine Mitfahrer regeln, soweit sie können ADAC, Totalschaden, Heimat, Krankenhaus usw.. Tour ca.170 km lang.

Am 17.6. von Tret - Fondo, Revo, Cogno über eine wunderschöne Brücke nach Cles, Teio, Andalo, Neuveno, Arco, mit frisch geteerten Reifen nach Riva del Garda rein. Etwas rutschig aber ohne Sturz durch Riva del Garda nach Navene. Dort Pause mit einem Bad im recht kalten Gardasee gemacht. Die frisch geteerte Straße gemieden und über Arco Molena, Andalo, Sanzene, Rameno Sarnonico nach Tret zurück. Schwitzen kann man das nicht mehr nennen, das war Baden in voller Montour. Duschen konnten wir auch nicht, da der Chef des Hauses eine Zigarette in den Ofen geworfen hat, die sich entzündete und das Hotel in eine Räucherkammer verwandelte. Heute war Rekord im Abendbrot vertilgen: 30 Min. für ein 5 Gang Menü. Bei Gesprächen mit anderen Motorradfahrern ließen wir es uns gut gehen. Tour ca. 220 km lang.

Heute, 18.6., haben alle keine richtige Lust zu fahren. Badetag Teil 2. Um 10.00 Uhr schon 28 Grad im Schatten. Unsere Wirtin erklärt uns wie man das Waldfreibad findet, in Jeans machen wir uns auf den Weg. Nur 7 km entfernt ist das Waldfreibad, aber noch nicht offen. An Seen vorbei, kein Parkplatz, über Feldwege im Überflutungsgelände eines Kraftwerks, an Sumpfgelände vorbei finden wir hoch oben eine Alm. Na gut finden wir keinen See, finden wir eine Alm mit Schotterweg wo H.T. (keine Namen) sein Motorrad auf die Seite legt zum schlafen, Schnauze voll ??? Die Alm war gut, Schatten auch, Essen auch, also machen wir eine Jause. GANZ kleine Straßen führen uns zurück ins Hotel. Heute ist packen angesagt da es morgen Richtung Heimat geht. Tour ca. 188 km lang.

Heute 19.6. geht es von Tret nach Meran, durch Meran ein einziger Stau und Hitze. Weiter nach St. Leonhard das Timmelsjoch hoch 2509 m. Mit mehreren Pausen wird das Joch erobert, es ist immer noch ein Erlebnis diesen dritthöchsten Pass zu befahren. Die Abfahrt nach Austria ist nicht so kurvenreich wie die italienische Seite. Im Ötztal machen wir Rast. Raus aus dem Ötztal, rein ins Pitztal. In Arzel geht es rechts ab nach Jerzens, eine schöne, kurvenreiche und fast nur von Einheimischen befahrene Strecke. In Jerzens geht es noch mal 7-8 km rauf zum Hotel Panorama.(1680m) www.panorama-jerzens.com . Letzte Kehre genommen, Blick auf eine Baustelle, das Hotel wird umgebaut, trotzdem sind zwei Appartements frei. Nach ca. 210 km hat keiner mehr Lust etwas zu unternehmen, wir genießen bei Cappuccino & Rhabarberkuchen den Blick auf die Berge. Das Abendbrot wird mit viel Zeit genossen, auch 5 Gänge. Mit Billard vertreiben wir uns die Zeit bis zum schlafen gehen.

Abfahrt am 20.6. um 09.30 von Jerzens nach Imst, Hahntennjoch hoch 1894 m, runter ins Lechtal nach Reute. Von Reute zum Plansee, man könnte hier schön baden, nur die Zeit drängt der Zug fährt auch ohne uns, also nur von innen mit einem Wasser baden. Durchs Ammertal nach Ammergau zur Autobahnauffahrt Oberau nach München. Um 12.00 sind wir schon da, hätten also noch baden können. Dafür gehen wir etwas Essen, was einkaufen (Wein). Um 15.22 Uhr geht es los Richtung Heimat, wo wir um 22.30 Uhr ankommen. Da unsere Tachometer alle etwas anderes anzeigen, habe ich entschlossen das wir ca. 1823 km gefahren sind. Ich freue mich schon auf die Tour 2003. Ein Herzliches Danke an meine Mitfahrer das wir wieder gesund angekommen sind.


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